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Castor-Transport erreicht Zwischenlager Gorleben

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Castor-Transport erreicht Zwischenlager Gorleben

29.11.2011, 07:10 Uhr

In Dannenberg sind die Castoren auf Lastwagen verladen worden (Quelle: dapd)

In Dannenberg sind die Castoren auf Lastwagen verladen worden (Quelle: dapd)

Der 13. Castor-Transport in das Atommülllager Gorleben hat nach insgesamt rund fünf Tagen seinen Bestimmungsort erreicht. Die Lastwagen mit den elf Behältern mit hochradioaktivem Atommüll aus Frankreich trafen am Montagabend gegen 22.05 Uhr im Zwischenlager in der niedersächsischen Gemeinde im Wendland ein. Damit war es der bisher längste Castor-Transport nach Gorleben überhaupt.

Die Castoren mussten die letzten 19 Kilometer per Lkw transportiert werden, da das Zwischenlager in Gorleben keinen Gleisanschluss hat. Atomkraft-Gegner protestierten bis zum Schluss gegen den Transport, der am vergangenen Mittwoch in der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague gestartet war und am Montagmorgen mit massiver Verspätung per Zug in der Verladestation Dannenberg eintraf, wo die Castoren für die letzte Etappe per Kran auf Lkw geladen wurden.

Aktivisten klettern auf Tieflader

Auch die Fahrt des Lkw-Konvois von Dannenberg nach Gorleben dauerte mit fast drei Stunden ungewöhnlich lange. Zwei Aktivisten war es nach Polizeiangaben gelungen, auf das Führerhaus des ersten Castor-Tiefladers zu klettern und den Transport zeitweilig aufzuhalten. Vor dem Start der Lkw hatte die Polizei kurz vor Gorleben eine Sitzblockade von nach Angaben der Organisation X-tausendmal quer rund 1800 Castor-Gegnern geräumt.

Die Atomkraftgegner warfen der Polizei danach unverhältnismäßige Gewaltanwendung vor. Die Beamten setzten nach Angaben eines Polizeisprechers an einer Landstraße nahe Gorleben zudem Wasserwerfer ein, als sich dort hunderte Demonstranten versammelten und unter anderem Steine warfen.

Video
Castor-Protest: 15 Stunden in der Beton-Pyramide

Die Aktivisten versuchten alles, um den Transport zu verzögern. So lange wie in diesem Jahr, hatte es noch nie gedauert. zum Video


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Quelle: AFP

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Kommentare (26)

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Thema: "Castor-Transport erreicht Zwischenlager Gorleben "

Dietmar schrieb: am 28. November 2011 um 20:41:07
(141) (37) Castor
He Leute, lasst sie doch für Ihr Seelenheil demonstrieren, aber beteiligt sie auch an den anfälligen Koste für diese Aktionen. Ist
doch einfach zu ermitteln: Kosten der Aktion (durch Steuerzahler jahrelang vorfinanziert) durch Anzahl der Demonstranten gleich Kosten pro ermittelter beteiligter Person. Sollten Differenzen beim Ausgleich anstehen, ziehen wir dies bei bei dem Partei- Bundeszuschuss der Grünen ab. Wetten, das man kaum noch organisierte Grüne bei solchen Veranstaltung sieht...gelle..
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Klausius schrieb: am 28. November 2011 um 19:40:10
(51) (23) Castortransport vor Schlussetappe
Tja Herr Wolle, sie haben Recht, aber wieviele Kindergärtner/rinnen u. Sozialarbeiter etc. könnte man
für die 400 Milliarden € beschäftigen welche man den Spekulanten in den Allerwetesten geschoben hat.
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johann schrieb: am 28. November 2011 um 19:28:06
(66) (39) @atomkraftgegner
Den Akademiker herauszuhängen ist ja schon eine Naivität an sich! Da muss man sich nicht wundern, dass das die Wähler
sind, die einen geistigen Schrott wie Ströbele, Trittin, Künast und Roth wählen! Alles ehemalige Kommunisten, die unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes sich ein Bundestagsmandat ergaunert haben! Roth:"Wir wollen an die Macht!"... den Posten haben u. nichts dafür tun! Die AKW werden stillgelegt u.für Gorleben werden Alternativen gesucht u. damit erübrigen sich solch
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