27.11.2011, 18:24 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Gorleben (dpa) - Der Castortransport hat seine Fahrt nach einem 18-stündigen Halt in Maschen bei Hamburg Richtung Gorleben fortgesetzt.
Die Polizei teilte am Sonntag in Lüneburg mit, dass der Zug wieder rolle. Atomkraftgegner versuchen im niedersächsischen Wendland aber nach wie vor, mit Gleisblockaden die Schienenstrecke zu blockieren und den Zug so lange wie möglich aufzuhalten. Die Polizei ist im Dauereinsatz.
Der Atommüll-Zug wird länger unterwegs sein als je zuvor. Nach dem Start am Mittwochnachmittag in Frankreich hat der 13. Castor-Transport bis zum Sonntagmittag bereits fast 93 Stunden gedauert. Im vergangenen Jahr war er nach rund 92 Stunden Fahrt im Zwischenlager Gorleben angekommen. Die elf Atommüll-Behälter müssen noch rund 100 Kilometer bis ins Zwischenlager Gorleben zurücklegen.
Bei den Protesten im Wendland kam es auch am Sonntag zu Auseinandersetzungen zwischen Atomkraftgegnern und der Polizei. Ein Sprecher der Polizei in Lüneburg sagte, in einem Waldstück seien Steine und Böller auf Einsatzkräfte geworfen worden. Mehrere Polizisten seien verletzt worden.
Quelle: dpa
Heinzi schrieb:
am 27. November 2011 um 15:32:59
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Unverhältnismäßigkeit
Diese militanten Proteste gefährten doch nur die Demonstranten, der Atommüll wurde in der BRD produziert und muß
nun schnellstens unter Verschluß. Ein Endlager und die Minimierung einer Strahlungs-Gefährdung sind doch zwei paar Stiefel.
Hat die Demagoging Roth eigentlich noch so viel Kohle auf dem Konto, daß sie immer wieder zu solchen Aktionen aufruft und sie auch bezahlen kann, oder muß hier auch wieder der Steuerzahler ran?????
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