Öffentliche Hinrichtung in Saudi-ArabienDrei Haschisch-Schmuggler enthauptetErschienen am 01. Mai 2008 In Saudi-Arabien sind am Donnerstag drei Drogenschmuggler aus Pakistan öffentlich enthauptet worden. Die Männer waren von einem Gericht des islamischen Königreiches zum Tode verurteilt worden, weil sie in der Hauptstadt Riad eine größere Menge Haschisch in Empfang genommen hatten. Damit wurden in dem arabischen Land seit Jahresbeginn 52 Menschen hingerichtet. Erst am vergangenen Freitag war ein Syrer wegen Drogenschmuggels hingerichtet worden.Proteste von syrischen AngehörigenIn der syrischen Hauptstadt Damaskus hatten in dieser Woche Angehörige von Syrern protestiert, die in Saudi-Arabien zum Tode verurteilt worden waren. Im Königreich sollen rund 300 Syrer in der Todeszelle sitzen. Die Todesstrafe wird in dem islamischen Land unter anderem wegen Mordes, Drogenhandels, Vergewaltigung und "Zauberei" verhängt. Die meisten Hinrichtungen werden durch öffentliche Enthauptung mit einem Schwert vollstreckt. In einem saudischen Gefängnis sitzt derzeit auch ein Türke, der zum Tode verurteilt wurde, weil er angeblich vor Zeugen auf Gott und den Propheten Mohammed geschimpft haben soll.
Quelle: dpa | Speichern Sie diesen Artikel bei:
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