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OsterwetterUnwetterwarnung: "Melli" bringt Sturm und viel SchneeErschienen am 20. März 2008
Foto-Serie Deutschland vor Ostern im Schnee Das Wetter-Quiz Testen Sie Ihr Wissen! Ruckzuck Wetter auf die eigene Homepage holen Webcams in Deutschland Google-Earth-Erweiterung zum Download Starke SchneeverwehungenSchon in der Nacht auf Freitag seien 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee und starke Schneeverwehungen zu erwarten, die Straßen und Schienenwege teils unpassierbar machten. Am Samstag kann die Schneefallgrenze bis auf 200 Meter fallen. In niedrigeren Lagen ist mit starken Regenfällen zu rechnen. Nach Abzug von "Melli" ist dann zu Ostern Deutschland fest im Griff von polarer Kaltluft. "Das wechselhafte und für die Jahreszeit deutlich zu kalte Wetter bleibt uns auch zu Beginn der kommenden Woche erhalten", meinte Gustav Puhr vom Wetterdienst Meteomedia.
Unfälle durch Eis und SchneeZum Frühlingsanfang am Donnerstag haben Eis und Schnee vor allem im Osten Deutschlands bereits zu schweren Unfällen geführt. Ein Autofahrer geriet nahe Saalfeld in Thüringen auf eisglatter Straße in die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem Wagen zusammen. Beide Fahrer erlitten schwere Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Auch in Sachsen kam es zu zahlreichen Zusammenstößen. Allein in der Region Oberlausitz-Schlesien ereigneten sich knapp 30 Unfälle mit zehn Verletzten.Flash-Animation Windstärken auf der Beaufort-SkalaZum Durchklicken Sturmlexikon - Hurrikan, Tornado und Co. Übersicht Alles rund ums Wetter 30 Kilometer Stau bei BayreuthAuf der Autobahn 9 Nürnberg-Berlin bei Bayreuth führte dichtes Schneetreiben zu einem Verkehrschaos mit mehreren Verletzten. Zwischen den Anschlussstellen Trockau und Bayreuth ereigneten sich nach Polizeiangaben mehrere Unfälle mit insgesamt 25 Beteiligten. Dabei seien ersten Erkenntnissen zufolge vier Menschen schwer und drei leicht verletzt worden. Der Verkehr staute sich auf mehr als 30 Kilometer zurück.Gefährlicher Leichtsinn"Inzwischen sind Hilfswerke im Einsatz, um die Autofahrer zu versorgen", sagte ein Polizeisprecher. Die Ausweichstrecken seien überlastet. Nachdringlich warnte die Polizei vor dem leichtsinnigen Verhalten mancher Autofahrer. "Die Leute wenden mitten im dichten Schneetreiben auf der Autobahn, um über Behelfsausfahrten dem Stau zu entgehen", sagte der Sprecher. "Erstens ist das gefährlich, und zweitens erschwert es die Arbeit der Rettungskräfte."
Quelle: AFP, dpa, t-online.de | Speichern Sie diesen Artikel bei:
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