19.08.2010, 15:04 Uhr
Kochend heißes Wasser aus geplatzten Kühlschläuchen hat in einem Linienbus am Chiemsee sechs Menschen verbrüht - zwei von ihnen schwer. Wie die Polizei im bayrischen Prien mitteilte, platzten die Schläuche in der Seitenverkleidung des Busses. Zwei Urlauber aus Niederbayern, die direkt hinter dem Fahrer saßen, wurden mit dem Wasser bespritzt und zogen sich schwere Verbrennungen zu.
Die 46 Jahre alte Frau verbrannte sich beide Beine und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus geflogen. Ihr zwei Jahre älterer Ehemann wurde an Unterarm, Brust und Fuß verletzt und kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Vier weitere der insgesamt 15 Fahrgäste mussten wegen Atembeschwerden in die Klinik. Vier weitere Personen wurden durch Dämpfe verletzt.
Die Kühlschläuche platzen ersten Ermittlungen zufolge wegen Überhitzung. Der Linienbus wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das Klarheit über die Unfallursache geben soll.
Quelle: dpa , dapd
Masch.-Ing. schrieb:
am 19. August 2010 um 15:11:22
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Kühlschläuche
Nachrichten sind mit Vorsicht zu geniesen. Und manchmal wird an der Technik manipuliert, sollte jedoch ein Konstuktionsfehler
vorliegen, so war das purer Leichtsinn, denn eine Schlauchverbindung kann immer mal versagen. Für den Fahrgast muss danach aber immer die Sicherheit gegeben sein.
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