19.04.2011, 09:51 Uhr
Anwohner stehen vor einem brennenden Bus in der Hauptstadt von Burkina Faso. Meuternde Soldaten sorgen seit Tagen für Chaos (Foto: AFP) (Quelle: AFP)
Soldaten fordern ihren Lohn, Studenten demonstrieren gegen die Regierung: Im westafrikanischen Staat Burkina Faso sind derzeit Unruhen an der Tagesordnung. Eine Soldatenmeuterei hat sich am Montag ausgeweitet. In Koudougo, nahe der Hauptstadt Ouagadougou, brannten Studenten die Zentrale der Regierungspartei und das Haus des Ministerpräsidenten nieder.
Präsident Blaise Compaore, seit einem blutigen Putsch vor 24 Jahren an der Macht, ernannte am Abend einen neuen Ministerpräsidenten. Compaore hatte angesichts der Proteste bereits am Freitag die Regierung entlassen und neue Chefs für Streitkräfte und Präsidentengarde ernannt. Der neue Regierungschef Luc Adolphe Tiao war bisher Botschafter in Frankreich.
Die Meuterei begann am Donnerstag, als Mitglieder der Präsidentengarde in die Luft feuerten und ausstehenden Sold einforderten. In Ougadougou beruhigte sich die Lage, nachdem diese bezahlt wurden. In anderen Städten protestierten Soldaten dagegen weiter. Ein Lehrer berichtete aus dem Ort Kaya nördlich der Hauptstadt, Armeeangehörige hätten von Sonntagabend bis Montag in die Luft geschossen und Panik in der Bevölkerung ausgelöst. Die Schulen seien vorsorglich geschlossen geblieben.
Bereits im Februar und März hatten Studenten nach dem Tod eines verhafteten Kommilitonen gegen die Regierung demonstriert. Dabei waren mindestens sechs Menschen getötet worden. Die Proteste sind teilweise von den Aufständen in arabischen Ländern inspiriert. Burkina Faso ist einer der ärmsten Staaten der Welt; im Entwicklungsindex der Vereinten Nationen wird es auf Platz 161 von 169 Staaten geführt.
Quelle: AP
Heinzi schrieb:
am 19. April 2011 um 14:37:36
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Deutsche Unterstützung
Was ist mit Somalia und anderen armen afrikanischen Staaten, gibt es dort kein Oel, seltene Erden oder andere
Bodenschätze ??? Sind sie deshalb für die USA und die westliche Welt nicht unterstützenswert???
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Horst Droste schrieb:
am 19. April 2011 um 12:13:56
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Burkina Faso
Der schwarze Kontinent kommt auch nach Beendigung der Kolonalisierung nicht zu Ruhe. Was haben die Europäer nur angerichtet.
Die Trümmer dieser Zeit werden nie beseitigt. Armes und zerschundenes Afrika.Wann wird die Welt erkennen, dass dort geholfen werden muss, aber nicht nur wegen des Öls in bestimmten
regionen, sondern allen Menschen dort. Sie sind ,obn nun schwarz unsere Brüder.Vergessen wir das nie..
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Gabi schrieb:
am 19. April 2011 um 11:57:26
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Aufstand
In Afrika brennt wirklich die Luft.Ein Land hat den Mut zum aufbegehren und andere ziehen mit--hoffentlich hat das alles Erfolg und
die Opfer sind nicht umsonst -Ruhe könnte unsere Erde gebrauchen
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