30.11.2011, 11:22 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Leipzig (dpa) - Vor dem Bundesverwaltungsgericht hat die Verhandlung über muslimische Gebete in der Schule begonnen. Geklagt hat ein Gymnasiast aus Berlin-Wedding, der mit mehreren Mitschülern gen Mekka beten will. Die Schulleitung sieht den Schulfrieden gestört und untersagte diese Ritualgebete. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig muss entscheiden, ob die in Deutschland geltende Religionsfreiheit auch islamische Gebete in deutschen Schulen deckt. Ein Urteil soll voraussichtlich noch im Laufe des Tages fallen.
Quelle: dpa
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