16.01.2012, 13:50 Uhr
Die Bundesanwaltschaft erhebt laut ARD-Magazin "Panorama" schwere Vorwürfe gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe. Sie sei dringend verdächtig, an der Bildung der Zwickauer Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) beteiligt gewesen zu sein, teilte der NDR mit.
Dies geht aus einem Antrag der Bundesanwaltschaft hervor, die Aufhebung des Haftbeschlusses abzulehnen. Zschäpes Anwälte hatten dies gefordert, da sie die Belege für Zschäpes Beteiligung an den Terroraktionen für nicht ausreichend hielten.
Die Bundesanwaltschaft sieht das anders: Zschäpe habe den Mitbeschuldigten Holger G. im Jahr 2001/2002 vom Bahnhof Zwickau abgeholt, als dieser dem Trio eine Waffe brachte, schrieb die Anwaltschaft laut Medienbericht. Zudem habe sie 2005 aus einer Telefonzelle in Zwickau ihre Komplizen angerufen, als diese einen Mord begingen, vermuten die Ermittler.
Quelle: dapd
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