29.11.2011, 08:24 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Berlin (dpa) - Bund und Länder wollen bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll Alternativen zum Salzstock Gorleben prüfen. Das machte Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) nach einem Treffen mit Vertretern der 16 Bundesländer deutlich.
Dazu soll rasch ein Endlager-Suchgesetz erarbeitet werden. Wie die Prüfung von Alternativen konkret aussehen soll, muss noch in weiteren Beratungen erörtert werden.
Röttgen sagte: "Es gibt eine weiße Landkarte - kein Tabu." Es gehe darum, den sichersten Standort für ein Endlager zu finden. Weitere Schritte sollen von einer Arbeitsgruppe aus acht Ländern und dem Bund geklärt werden, die noch im November starten soll. Die Ergebnisse des angestrebten nationalen Endlager-Konsenses sollen bis Sommer 2012 in ein Endlager-Suchgesetz einfließen.
Seit rund 35 Jahren wird nur der Salzstock Gorleben im niedersächsischen Gorleben geprüft. In die Erkundung wurden bisher rund 1,6 Milliarden Euro investiert. Doch SPD, Grüne, Linke und Umweltverbände dringen auf Alternativen, weil der Standort zu unsicher sei, um dauerhaft den hochradioaktiven Müll sicher zu verschließen.
Quelle: dpa
Ralf schrieb:
am 11. November 2011 um 13:02:21
(0)
(0)
Bund und Länder wollen
Sollen sie doch einen Deal mit den Grichen machen! :-)
Kommentar melden
Harry-B schrieb:
am 11. November 2011 um 12:57:15
(0)
(0)
Bayern
Man sollte die Suche nach einem Endlager in Bayrn starten. Die benötigen den meisten Strom. Frühe musste das Kohle Land NRW den
Bayern zum wirtschaftlichen Erfolg verhelfen. Heute sagen die Bayern - das alles gehört der Bayern, wir wollen nichts abgeben.
mehr
Kommentar melden
Thomas schrieb:
am 11. November 2011 um 12:09:00
(0)
(0)
"Es gibt eine weiße Landkarte"
Sehr merkwürdig. Ob Herr Seehofer davon auch etwas weiss? Erst gestern hat dieser sich dahingehend
geäußert, dass man zwar in Bayern nach einem Endlager suchen könne, aber Bayern dort keines haben möchte. Gleichzeitig wird weiter in Gorleben sondiert und geforscht, obwohl es seit Jahren ein Gutachten gibt, welches belegt, dass der Schacht Gorleben ungeeignet ist.
Ehrlich gesagt, ich zweifle an der Aufrichtigkeit des Bundesumweltministers.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video