16.12.2011, 10:40 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Lüchow (dpa) - Nach dem überraschenden Ausbaustopp für ein mögliches Atommüll-Endlager im niedersächsischen Gorleben bleibt die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg skeptisch. "Gorleben ist angezählt, aber keinesfalls aus dem Rennen", sagte der Sprecher der Initiative, Wolfgang Ehmke.
Die Argumente gegen Gorleben als Endlager für hoch radioaktiven Abfall seien aber erdrückend und nicht widerlegbar. "Deshalb brauchen wir keinen Quasi-Baustopp und auch keinen Gorleben-Dialog, sondern leiten jetzt den Nachruf ein."
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte am Donnerstag mitgeteilt, vor zwei Wochen einen Ausbaustopp angeordnet zu haben. Zugleich einigten sich Bund und Länder am Donnerstag darauf, Ende 2014 bundesweit mit einer Endlager-Erkundung zu beginnen. Röttgen betonte zudem, dass jeder Anschein einer Vorfestlegung auf Gorleben vermieden werden müsse. Als Vergleichsstandort bleibe Gorleben aber erhalten.
"Unsere wichtige Forderung ist, dass nach dem unvermeidbaren Ende von Gorleben einer neuen Endlagersuche eine umfassende Atommülldebatte vorgeschaltet werden muss", sagte Ehmke.
Quelle: dpa
Bodo Ffm. schrieb:
am 16. Dezember 2011 um 11:12:10
(0)
(0)
Gorleben
Gorleben,Wendland,Niedersachen,das Land ist ein Arbeiter-u.Bauernstaat in
verkleinerter Ausführung!Industrie sollte weg,VW sollte
nach Süddeutschland,
die Niedersachsen sind bestimmt gute Kartoffelbauer!Dabei sollten sie auch
bleiben!
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video