14.10.2011, 11:57 Uhr
Nach knapp drei Monaten wird der geständige norwegische Attentäter Anders Behring Breivik aus der Isolationshaft entlassen. "Wir werden die vollständige Isolation nicht über den 17. Oktober hinaus verlängern", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Aus Sicherheitsgründen werde der Mörder von 77 Menschen jedoch weiterhin getrennt von den anderen Gefängnisinsassen im Hochsicherheitsgefängnis von Ila bei Oslo untergebracht.
Behring Breivik sitzt seit seiner Festnahme am 22. Juli in Isolationshaft. Bei einem Gerichtstermin im August hatte er dies als Foltermethode bezeichnet.
Die bislang angeordnete Kontaktsperre läuft am Montag aus. Es gebe für eine weitere komplette Isolation Breiviks keine Notwendigkeit mehr, so die Staatsanwaltschaft. Allerdings werde die Untersuchungshaft weiter mit strengen Auflagen, darunter dem Verbot von Medienkontakten, verbunden bleiben. "In Wirklichkeit wird sich wenig für ihn ändern", sagte der Sprecher.
Alle bisherigen 14 Verhöre mit einer Gesamtdauer von etwa hundert Stunden hätten zweifelsfrei ergeben, dass der Norweger bei seiner Tat allein gehandelt habe, hieß es weiter. Die Fahnder sind sich nach ihren eigenen Angaben auch zunehmend sicher, dass Breivik allein zur Herstellung der sehr zerstörerischen Bombe fähig war, die vor dem Osloer Regierungshochhaus detonierte.
Der 32-jährige Breivik hatte am 22. Juli in der Hauptstadt des skandinavischen Landes acht Menschen durch eine Bombe und danach auf der Insel Utøya 69 Teilnehmer eines sozialdemokratischen Jugendlagers getötet.
Nach Polizeiangaben hielten sich zum Zeitpunkt des Massakers 569 Menschen auf der Insel westlich von Oslo auf. Der fanatische Islamhasser Breivik wollte die Partei von Ministerpräsident Jens Stoltenberg nach seinen eigenen Angaben wegen ihrer Zuwanderungspolitik "so hart wie möglich treffen".
Die Polizei hat seit dem Verbrechen 467 Überlebende von Utøya sowie 319 Zeugen zum Bombenanschlag in Oslo verhört. Hinzu gekommen seien 510 "andere Verhöre", hieß es in der norwegischen Hauptstadt. Der Prozessbeginn gegen Breivik wird wegen des beispiellosen Umfangs der Aufklärungsarbeit erst im nächsten Jahr erwartet.
Quelle: dapd , dpa
Francesco schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 21:22:49
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Peter (ein anderer),
grundsätzlich gebe ich Ihnen ja recht, aber glauben Sie wirklich, das würde den beeindrucken oder gar belasten?
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Deutschländer schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 21:11:58
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Breivik frech?
Ja, sicher ist er frech, aber das kennen wir doch auch bei uns. War da nicht der Kindermörder ( Bankierssohn ), der eiskalt
das Kind ermordet hat und dem lediglich Folter angedroht wurde um ihn gesprächig zu machen in der Hoffnung, dass der Junge noch lebt? Dieser ********** hat im Knast auf unsere Kosten Jura studiert und in etlichen Verfahren erreicht, dass er Schmerzensgeld dafür erhält dass er nach eigenen Worten "um sein Leben fürchten musste". Diese Dreckskerle dürfen doch immer dr
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Max schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 21:07:48
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Der kommt nicht mehr raus
Es ist gut das er am Leben bleibt sonst könnte er nicht dafür büßen, so wird er jedes einzelne Leben bitter
bereuen anstatt schnell und billig wegzukommen. Wirklich viele Menschen andererseits habe ich gehört das ein Mensch im Leben bis zu 6000 Tiere isst, aber wie bereits einmal gesagt, aus den Augen aus dem Sinn.
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