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Orang-Utan-Mutter rettet Baby vorm Ertrinken
29.03.2009, 08:49 Uhr
Die Affenmutter ergreift das Seil und rettet sich und ihr Baby vor den Fluten (Foto: Engelbert Dausip / WWF)
Zwei Menschenaffen, die von einer Flut überrascht wurden, sitzen auf einem Baum mitten im Fluss fest. Die World Wide Fund For Nature (WWF) eilt zu Hilfe und wirft der Affendame ein Seil zu. Diese ergreift es zur Überraschung aller und rettet sich und ihren Nachwuchs damit vor dem Ertrinken.
Die WWF hat jetzt die spektakulären Bilder aus Borneo veröffentlicht.
Foto-SerieAffenmutter rettet sich und ihr Baby
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Affen verschwanden wieder im Urwald
Orang-Utans gelten normalerweise als sehr wasserscheu. Umso erstaunlicher, dass sich die Affenmutter mithilfe des Seils in die Fluten stürzte und sich und ihr Baby sicher ans Ufer brachte. Bevor die beiden Geretteten wieder im Urwald verschwanden, nahmen sie nach WWF-Angaben noch Bananen und andere Früchte von den Helfern an.
Klimawandel bedroht Tiere und Pflanzen
Die Insel Sabah, auf der sich das Schauspiel zugetragen hatte, ist in den vergangenen Wochen von schweren Überschwemmungen heimgesucht worden. Durch die Wassermassen sind auch die Lebensräume zahlreicher Arten bedroht. Durch den Klimawandel erwarten Experten zunehmend Wetterextreme wie starke Regenfälle, die die Existenz vieler Tier- und Pflanzenarten zusätzlich gefährden.
Nur noch 55.000 Tiere auf Borneo
Die Orang-Utans sind die einzigen heute noch lebenden großen Menschenaffen in Asien. Sie kommen nur noch im Norden Sumatras und auf Borneo vor. Im Gegensatz zu ihren afrikanischen Verwandten gelten sie als Einzelgänger. Nur zur Fortpflanzung kommen Männchen und Weibchen kurz zusammen. Der Gesamtbestand der Orang-Utans auf Borneo wird auf nur noch 55.000 Tiere geschätzt.
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Quelle: t-online.de