03.06.2011, 14:12 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Genf (dpa) - Nach der Havarie eines Flüchtlingsbootes vor der nordafrikanischen Küste sind bisher 150 Leichen geborgen worden. Das teilte die Internationale Organisation für Migration mit. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR wurden 578 Menschen gerettet und in Auffanglager nahe der tunesischen Grenze zu Libyen gebracht. Bei den meisten soll es sich um Schwarzafrikaner handeln. Das Hilfswerk wertet das Unglück als eines der schlimmsten und tödlichsten Unfälle im Mittelmeer in diesem Jahr.
Quelle: dpa
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