14.03.2011, 17:02 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Peking (dpa) - In weiten Teilen Chinas und Indiens wird es in zwanzig Jahren bis zu 20 Prozent mehr Männer als Frauen geben. Das ist das Ergebnis einer Studie, die in der kanadischen Fachzeitschrift «Canadian Medical Association Journal» veröffentlicht wurde. Darin wird auch vor den gesellschaftlichen Folgen gewarnt: Die Unmöglichkeit zu heiraten könnte zu psychologischen Problemen und möglicherweise zu einer Zunahme von Gewalt und Verbrechen führen. Grund für die Entwicklung ist die selektive Abtreibung von Mädchen, da in China und Indien zumeist männliche Nachkommen bevorzugt werden.
Quelle: dpa
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