05.05.2011, 08:00 Uhr
Das zwölfjährige Mädchen wurde Zeugin, wie ihr Vater erschossen wurde (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Eine Tochter von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden hat nach pakistanischen Medienberichten die Erschießung ihres Vaters durch US-Spezialkräfte miterlebt. Nach der Aussage des zwölfjährigen Mädchens sei Bin Laden bei der Kommandoaktion in der Stadt Abbottabad zunächst lebend gefasst und wenig später vor den Augen seiner Familie erschossen worden. Die Leiche sei von den Amerikanern abtransportiert worden. Das berichtete die Zeitung "The News" unter Berufung auf Sicherheitskreise in Pakistan.
Nach Aussage der Tochter sei eine zweite Person von den US-Truppen in einem Hubschrauber mitgenommen worden, berichtete "The News". Dabei soll es sich um einen Sohn Bin Ladens gehandelt haben. Unklar sei allerdings, ob dieser zu diesem Zeitpunkt noch am Leben war.
Dem Bericht zufolge befindet sich die Tochter mit anderen Familienmitgliedern in der Hand der pakistanischen Behörden. Darunter seien zwei Frauen und sechs Kinder im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren sowie weitere, nicht näher benannte Personen. Pakistanische Sicherheitskräfte hätten nach Ende des US-Einsatzes insgesamt 16 Menschen lebend und mit gefesselten Händen in dem Haus angetroffen.
Nach offiziellen US-Angaben hatte eine Spezialeinheit Bin Laden in der Nacht zu Montag auf einem Anwesen rund 60 Kilometer nördlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad aufgespürt und getötet. Pakistan wurde nach US-Angaben erst nach dem Einsatz der amerikanischen Sondereinheit informiert. Laut Präsident Asif Ali Zardari war in Pakistan auch nicht bekannt, dass sich Bin Laden in Abbottabad aufhält.
Die Nachricht von der Tötung des Al-Kaida-Chefs ist noch frisch, und schon gibt es erste Zweifel am Wahrheitsgehalt. zum Video
Unterdessen wurde bekannt, dass das US-Spezialkommando außer der Leiche des Terrorführers auch eine große Menge an schriftlichem Material und Computern mitgenommen hat. Es seien fünf Computer, zehn Festplatten und mehr als 100 Speichergeräte wie DVDs und USB-Sticks sichergestellt worden, berichteten US-Medien. Regierungsbeamte sprachen von einem "wahren Schatz" an möglichen Informationen und einer fantastischen Ausbeute für die US-Geheimdienste.
"Es ist mehr als wir erwartet haben", sagte einer der Beamten. "Wir haben schriftliches Material, Fotos, alle möglichen Sachen." Sie werden nun zur Analyse ins CIA-Hauptquartier im US-Staat Virginia gebracht. Die USA erhoffen sich davon unter anderem Hinweise auf die bisherige Nummer zwei der Al-Kaida, Aiman al-Sawahiri.
Quelle: dpa
max schrieb:
am 4. Mai 2011 um 20:48:42
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Mord ?
Bin Laden hat immer gesagt ,dass er Krieg führt gegen den Westen. Im Krieg wird man erschossen -so ist das nun mal. Aber nicht
Hingerichtet ....sollte das so sein müssten man alle vor das kriegsgericht zertieren ....den es gibt im krieg auch regeln und das haben die USA noch nie befolgt...man das alles so schön reden....bin auch nicht auf der seite von Bin laden ....aber erst sagen er ist beim kampf erschossen worden und wenn das nicht stimmt ist das eine Hinrichtung und das ist nicht in ordnug
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Johnny schrieb:
am 4. Mai 2011 um 20:42:35
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bin Laden
Die Berichterstattung grenzt langsam an Hysterie. Alle 1o Minuten wird ein neuer Hund durch das Dorf gejagt, dabei kann es sich bei
all edn "Nachrichten" doch wohl nur um Spekulationen oder Missinformationen durch die USA oder Al Kaida handeln. Etwas mehr Gelassenheit und Zurükhaltung, bitte!
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Al schrieb:
am 4. Mai 2011 um 19:55:15
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Mord ?
Bin LAden hat immer gesagt ,dass er Krieg führt gegen den Westen. Im Krieg wird man erschossen -so ist das nun mal.
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