12.07.2011, 12:46 Uhr
Der Terror-Chef lebte jahrelang völlig unbehelligt in Pakistan (Foto: imago) (Quelle: imago)
Al-Kaida-Chef Osama bin Laden hatte vor seinem Tod möglicherweise Kontakte zu Aktivisten, die dem pakistanischen Geheimdienst nahestehen. Auf einem im Haus Bin Ladens gefundenen Handy seien Anrufe zur Organisation Harakat ul Mudschahidin entdeckt worden, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf US-Vertreter. Die Gruppe wird von den USA als Terrororganisation eingestuft. Der Zeitung zufolge unterhält sie seit Jahren geheime Kontakte zum einflussreichen pakistanischen Geheimdienst ISI.
Das Handy war während der US-Kommandoaktion auf Bin Ladens Anwesen in Pakistan beschlagnahmt worden und wurde offenbar vom Boten des Al-Kaida-Chefs verwendet. "Es ist ein ernsthafter Anhaltspunkt", sagte ein US-Beamter gegenüber der Zeitung. Ein weiterer US-Vertreter sagte jedoch, es handle sich nicht um einen schlagenden Beweis für Verbindungen Bin Ladens zum ISI, da unklar sei, ob die Anrufe dem Terrorchef zuzuordnen seien.
Die Beziehungen zwischen Pakistan und den USA sind seit der Tötung Bin Ladens durch ein US-Kommando am 2. Mai im pakistanischen Abbottabad stark belastet. Der Einsatz hatte zutage gebracht, dass der Terrorchef schon lange unbehelligt in Pakistan lebte und Fragen zu einer möglichen Komplizenschaft Pakistans aufgeworfen.
US-Außenministerin Hillary Clinton bezeichnete die Zusammenarbeit mit den Pakistanern als "frustrierend". Manchmal seien sie sogar "eine sehr empörende Erfahrung." Die Außenministerin hat die Milliarden-Dollar-Militärhilfen der USA an Pakistan infrage gestellt. "Wir sind nicht bereit, sie weiterhin in der bisherigen Höhe zu leisten, ohne dass wir Fortschritte sehen", sagte sie bei einer Kongressanhörung in Washington.
Dennoch könnten die Beziehungen wegen der Sicherheitsbedürfnisse der USA nicht einfach aufgegeben werden. Die USA hätten jedoch "klare Erwartungen" an Pakistan. "Wir werden mehr von ihnen verlangen", sagte Clinton, allerdings ohne konkrete Schritte zu benennen.
Die USA geben nach offiziellen Angaben knapp zwei Milliarden Euro pro Jahr für Pakistan aus. In den vergangenen zehn Jahren belief sich die Unterstützung der südasiatischen Atommacht auf schätzungsweise 15 bis 17 Milliarden Dollar. Ein Großteil des Geldes, auf das Islamabad nach Ansicht von Experten dringend angewiesen ist, fließt an das Militär.
Quelle: AFP , dpa
Torwart schrieb:
am 24. Juni 2011 um 17:42:02
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USA
Die hier so gegen den Westen wttern, sollten mit Frau Käßmann nach Kabul reisen und mit ihr und den Taliban für den Weltfreiden beten.
Wenn das geklappt hat werde ich zu Islam konvertieren. Ich glaube aber das es wohl in die Hose geht.
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HTL schrieb:
am 24. Juni 2011 um 17:41:30
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Schützling des Geheimdienstes
Es ist doch sonnenklar, dass Bin Laden unter dem Schutz des pakistanischen
Geheimdienstes dort lebte.
Geheimdienst heißt: "gegenüber der Öffentlichkeit und dem Parlament geheim" weil der Geheimdienst aus gutem Grund selbst der jeweiligen (auswechselbaren) Regierung misstraut. Nur das Militär steht darüber und deshalb war BL auch in einer wichtigen Garnisonstadt untergekommen. Nur die Aktion der USA war noch "geheimer" und deshalb erfolgreich.
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Heini schrieb:
am 24. Juni 2011 um 17:27:24
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noch ein Märchen
aus 1001 Nacht. Wer den ganzen Mist noch glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Nur Ablenkung vom eigentlichen
Thema Weltbeherrschung.
Das wird aber nicht gelingen, denn die Völker wachen auf!
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