19.05.2011, 09:28 Uhr
Über zwei Wochen nach dem Tod von Osama bin Laden tauchte eine Audiobotschaft des Terrorchefs auf (Archivfoto: Reuters)
Die Al-Kaida hat posthum eine Audio-Botschaft ihres getöteten Führers Osama bin Laden veröffentlicht. In der kurz vor seinem Tod aufgenommen Botschaft lobt Bin Laden die Unruhen in der arabischen Welt und prophezeit, dass Revolutionen sich über die gesamte Region ausweiten würden.
"Ich denke, dass ein frischer Wind die gesamte muslimische Welt erfassen wird, so Allah will", sagte Bin Laden in der zwölfminütigen Botschaft, die am Mittwoch vom Medienarm der Al-Kaida auf islamistischen Websites veröffentlicht wurde.
Bin Laden ruft die Muslime in Ägypten und Tunesien dazu auf, ihre "seltene historische Chance" zum Aufstand zu nutzen. "Worauf wartet ihr also noch? Schützt euch und eure Kinder, denn die Gelegenheit ist da."
"Eine Verzögerung könnte zur Niederlage führen, ein Beginn vor dem richtigen Zeitpunkt zu höheren Opferzahlen", zitierte das Unternehmen Bin Laden. "Ich glaube, dass der Wind der Veränderung mit dem Einverständnis Allahs in der gesamten muslimischen Welt blasen wird", sagte der Terrorchef demnach weiter.
Die USA haben nach eigenen Angaben keine Beweise dafür, dass die pakistanische Regierung vom Aufenthalt Osama bin Ladens wusste. zum Video
Bin Laden war am 2. Mai bei einer Geheimoperation der US-Spezialeinheit Team Six der Navy SEALs getötet worden. Nach der Operation war in den USA der Verdacht aufgekommen, dass sich Bin Laden nicht ohne Wissen pakistanischer Stellen in der Stadt aufgehalten haben könnte.
Die politische und militärische Führung Pakistans kannte das Versteck des Terrorchefs in Abbottabad aber offenbar nicht. US-Verteidigungsminister Robert Gates sagte nach Angaben der "New York Times", er habe keine Beweise dafür, dass die obere Führungsetage davon gewusst habe. Dies Einschätzung werde innerhalb der Regierung von Präsident Barack Obama von vielen geteilt.
Gates zeigte sich jedoch überzeugt, dass es pakistanische Mitwisser gegeben habe. Aber das sei reine Annahme, das keine Belege vorlägen.
Quelle: dapd , AFP , dpa
Bernie schrieb:
am 19. Mai 2011 um 20:57:36
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Der Krieg der Kulturunterschiede
der ganz besonders zum Machtmissbrauch genutzt wird. Gibt es einen"Welterschaffenden Geist"so liegt
der Unterschied inder Benennungen dessen als Allah, Gott, Budah u.weitere nur im kulturellen Bereich, es wird sich dennoch auf ein geistiges Dasein aller Menschen vereinen. Glaubt man nicht an ein Weiterleben nach dem Tod, so sind die diese ganzen "Glaubensprügeleien"umsomehr sinnlos. Schade dass die einfachen Menschenleben dieser Welt es nicht verstehen können, Bildung fehlt,wir
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Wolf schrieb:
am 19. Mai 2011 um 20:49:15
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Bin Laden
Wozu diese Diskussionen, ein Verbrecher hat seine Strafe erhalten. Das ist gut so. Alles Andere ist Dummmschwätzerei.
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ebk31 schrieb:
am 19. Mai 2011 um 19:43:26
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Islam oder nur ein sündebock
Seit dem schweren Anschlägen von New york sehen wir die Muslimischen
Mitbürger mit Kritischen
Augen.
Verlangen zwangsintegration obwohl sie jahrelang mit uns leben und es
eigentlich so keine großen Probleme gab.
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