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Billiglöhne kommen Staat laut DGB teuer zu stehen

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Billiglöhne kommen Staat laut DGB teuer zu stehen

10.01.2012, 08:22 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

DGB

DGB (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Rund 2 Milliarden Euro musste der Bund nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" im vorigen Jahr aufwenden, um Geringverdienern mit Vollzeitjob das Existenzminimum zu sichern.

Rechne man noch sozialversicherungspflichtige Teilzeitjobber hinzu, habe der Staat sogar 4 Milliarden Euro über Hartz-IV-Leistungen beigesteuert. Das Blatt beruft sich auf eine neue Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Demnach gibt es trotz guter Arbeitsmarktlage und zum Teil spürbarer Lohnsteigerungen noch rund 560 000 sozialversichert Beschäftigte, die zusätzlich auf Hartz IV angewiesen sind. Damit seien 2,5 Prozent der sozialversicherten Erwerbspersonen Aufstocker. Nach Darstellung des DGB-Arbeitsmarktexperten Wilhelm Adamy ist das Risiko, zum Aufstocker zu werden, in der Zeitarbeit vier Mal höher als sonst. Etwa jeder zehnte Leiharbeiter habe im Vorjahr auch Hartz IV bezogen. Im Gastgewerbe seien es 8,4 Prozent gewesen.

Laut DGB-Studie verdiente von allen erwerbstätigen Aufstockern zuletzt etwa die Hälfte nicht mehr als 6,50 Euro pro Stunde. Bei etwa jedem vierten lag der Stundenlohn sogar unter 5 Euro.


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Quelle: dpa

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Kommentare (7)

zum Forum

Thema: "Billiglöhne kommen Staat laut DGB teuer zu stehen"

Kalle schrieb: am 10. Januar 2012 um 16:27:55
(3) (0) Billiglöhne
Unser System lässt Billiglöhne zu u. das wird schamlos ausgenutzt. Ein Vollbeschäftigter soll nicht auch noch Stütze
beziehen müssen. Das ist in unserer Gesellschaft nicht würdig. Es liegt an den Politikern diese Fehlentwicklung zu korrigieren.
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Weitblick schrieb: am 10. Januar 2012 um 09:53:16
(6) (2) Sollte es in diesem Lande
mit der Ungerechtigkeit so weiter gehen, wird es irgendwann durch Bürgerkrieg schlimm verheert werden.

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chemieler schrieb: am 10. Januar 2012 um 09:40:03
(3) (11) billiglohn
der dgb soll nicht so auf die pauke hauen,er trägt einen großen teil schuld an dieser entwicklung,jeden säufer und faulenzer
als härtefall geschütz und hilfsarbeiter nach 10jahren zu facharbeiter ernannt,und diese grupen auch noch für fast unkündbar erhoben.und die zeitarbeitsfirmen am anfang auch noch hochgelobt.diese herrn haben nur einen unqualifiezierten klassenkampf im kopf
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