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Betreuungsgeld: Unions-Frauen starten Rebellion

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Unions-Frauen starten Rebellion gegen Betreuungsgeld

11.11.2011, 12:51 Uhr

Betreuung zu Hause statt Kita-Platz? Die geplanten Anreize der Koalition sind umstritten. (Quelle: imago)

Betreuung zu Hause statt Kita-Platz? Die geplanten Anreize der Koalition sind umstritten. (Quelle: imago)

Die Koalition streitet immer heftiger über das vor allem von der CSU geforderte Betreuungsgeld. Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) traf sich deswegen mit den weiblichen Abgeordneten der Fraktion - selbst aus diesem Kreis bekam Kauder heftige Kritik für die von der schwarz-gelben Koalitionsspitze vereinbarte Regelung. Die Unions-Frauen fordern Gutscheine statt Bargeld.

Eltern, die ihre Kleinkinder nicht in eine Krippe geben, sollen von 2013 an 100 Euro monatlich im zweiten und dritten Lebensjahr des Kindes erhalten. Von 2014 an soll es einen Betrag von jeweils 150 Euro für Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr geben. Darauf hatte sich die Führung von Union und FDP am Sonntag nach langem Streit verständigt.

Streit um Kita-Plätze

"Wenn es bei der Barzahlung bleibt, werde ich nicht zustimmen", kündigte die Vorsitzende der Unions-Frauengruppe, Rita Pawelski, in der Zeitung "Die Welt" an. Die Frauen in der Unionsfraktion verlangen, dass zunächst lediglich Gutscheine für Bildungsleistungen an Eltern ausgegeben werden.

Das Betreuungsgeld dürfe erst eingeführt werden, wenn der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz garantiert sei. "Ich sehe derzeit kaum Chancen, bis 2013 den Rechtsanspruch für 35 Prozent bundesweit umzusetzen. Wenn dieser Anspruch garantiert ist, dann können wir über die Einführung eines Betreuungsgeldes reden", sagte Pawelski.

Nahles: Milliarden werden verschleudert

Auch SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles kündigte Widerstand an. Die Weichen würden völlig falsch gestellt. Die Betreuungsplätze müssten ausgebaut werden, "stattdessen will die Regierung zwei Milliarden Euro für eine Prämie an Familien verschleudern, damit diese ihre Kinder nicht in die Kita gehen lassen." Die nächste SPD-geführte Regierung werde das Betreuungsgeld abschaffen, "falls dieser Unsinn Gesetz wird".


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Quelle: dpa

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Kommentare (50)

zum Forum

Thema: "Betreuungsgeld: Unions-Frauen starten Rebellion"

FRANZI schrieb: am 11. November 2011 um 19:27:41
(25) (2) WEDER GUTSCHEINE NOCH BARES !
die Geburtenrate wäre schon längst gestiegen,wenn WIR genug BETREUUNGSPLÄTZE hätten, alles andere sind
LOCKMITTEL die NICHT ziehen, da abe die POLITIKER /INNEN in einer anderen WELT LEBEN wie wir,wissen sie nicht was für UNS GUT wäre und was HELFEN würde, Geld MUSS in SCHULEN und BETREUUNGSPLÄTZE gesteckt werden, finde es auch NICHT richtig,das BESSERVERDIENER und REICHE ,- ELTERN und KINDERGELD bekommen, da könnte man einiges einsparen ! VIELE von denen wollen es auch garnicht, aber wenn der ST
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Rudi schrieb: am 11. November 2011 um 19:07:21
(4) (6) Betreuungsgeld
Wer seinem Kind die richtige Zuneigung und Liebe gibt, die in den ersten Lebensjahren am wichtigsten ist , gibt es nicht
einfach im Kika ab . Ich habe als Vater selbst erleben müssen wenn Mütter ihre Kleinkinder im Kika abgaben wie diese geweint und geschrieen haben als sich die Mutter verabschiedete .Einige der Mütter hatten dann Zeit gemütlich shoppen zu gehen, Der Staat zahlt ja. Trotzden die letzeten 2 Jahre vor Einschulung Pflicht.-Kika.
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Mecki schrieb: am 11. November 2011 um 18:19:55
(11) (3) Tolerant
Gut so,dann kann ich ja meine Kinder bedenkenlos in den Kindergarten schicken wenn ich weiß dort gibt es keine Türken. Bin
nähmlich nicht so Tolerant.
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