05.08.2011, 21:49 Uhr
Silvio Berlusconi drückt beim Sparkurs Italiens aufs Tempo (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Angesichts der anhaltenden Eurokrise hat Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi ein Sondertreffen der Finanzminister der sieben führenden Industriestaaten (G7) angekündigt. Dies habe er mit Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy abgesprochen, sagte Berlusconi. Das Treffen würde "in ein paar Tagen" stattfinden und solle einen Gipfel der sieben führenden Industriestaaten und Russlands (G8) vorbereiten, "wenn die Finanzminister sich auf einen gemeinsamen Aktionsplan einigen können".
"Die Lage ist sehr schwierig und sie erfordert abgestimmte Eingriffe", fügte der italienische Ministerpräsident hinzu. "Wir müssen anerkennen, dass die Welt in eine weltweite Finanzkrise geraten ist, die alle Länder betrifft". Für die Krise könne keine einzelne Regierung verantwortlich gemacht werden, vielmehr betreffe sie "die globale finanzielle Lage".
Berlusconi teilte mit, dass er außer mit Spaniens Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero auch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie führenden EU-Vertretern gesprochen habe. Außerdem wolle er mit US-Präsident Barack Obama sprechen.
Ein Sprecher Berlusconis stellte indes fest, dass das Krisentreffen noch nicht fix sei. Es handele sich nicht um eine bereits getroffene Entscheidung, sondern um eine noch nicht abgeschlossene Überlegung.
In Sachen Sparkurs drückt Berlusconi aufs Tempo. Bis 2013 soll in Italien ein ausgeglichener Haushalt erreicht sein, ein Jahr früher als bislang geplant, wie Finanzminister Giulio Tremonti mitteilte. Außerdem werde Rom auf eine Verfassungsänderung hinarbeiten, die einen ausgeglichenen Etat vorschreibe.
Derzeit wird an den Finanzmärkten vor allem die Lage in Italien und Spanien mit großer Sorge betrachtet. Am Donnerstag hatten Äußerungen von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso für Nervosität an den Finanzmärkten gesorgt, die ohnehin bereits wegen der schwachen US-Konjunktur beunruhigt sind. Barroso hatte erklärt, dass sich die Finanzprobleme inzwischen nicht mehr auf Länder an der Peripherie der Eurozone beschränkten. Er forderte, die finanzielle Ausstattung des Europäischen Stabilitäts- und Rettungsfonds (EFSF) und des künftige Rettungsfonds ESM zu überprüfen.
Quelle: AFP , dapd
Ultas schrieb:
am 6. August 2011 um 10:22:45
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der nächste gipfel
in schöner regelmässigkeit folgt ein gipfel auf den anderen.jeder will mal initiator sei.heute ist es der PLEITE
berlusconi dann wieder sarkozy und nicht zuletzt tante merkel.dann wieder dummschwätzer baroso und NIX ändert sich.
nur das geld geht flöten.und die märkte werden verunsichert.das ist politik.
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Coban schrieb:
am 6. August 2011 um 09:48:22
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Berlusconi
Alle müssen sparen nur er nicht der Berlusconi.Italien uns Spanien sind pleite es ist eine frage der Zeit,bis es losbricht.
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Wolfgang Marx schrieb:
am 6. August 2011 um 08:25:25
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Reiner Aktionismus - nur Nebelkerzen !
Unsere Politiker haben keine Lösung gegen die Machenschaften der Finanzwelt. Aber sie versuchen immer
den Eindruck zu erwecken, als hätten sie noch alles im Griff. Aber das stimmt nicht und das wissen sie auch. Dabei glaube ich an einen Königsweg : Wenn ich ein Brot für 3,- Euro kaufe bekommt der Staat davon etwa 57 Cent MwSt. Kaufe ich aber für 3.000.000,- Aktien bekommt der Staat -NICHTS. Warum ? Ich habe doch gerade einen Teil einer Firma gekauft. Warum fällt dabei keine MwSt. an ?
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