16.09.2011, 10:55 Uhr
Klaus Wowereit und Renate Künast konkurrieren um das Amt des Regierenden Bürgermeisters in Berlin (Quelle: dapd)
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit macht seine Herausforderin, die grüne Spitzenkandidatin Renate Künast, persönlich für den Umfrageabsturz ihrer Partei verantwortlich. "Die Kandidatur von Renate Künast für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin und der damit erhobene Führungsanspruch für die Stadt hat den Grünen in Berlin eher geschadet als genutzt", sagte Wowereit der "Bild am Sonntag".
"Wenn die Grünen als Programmpartei mit einer Doppelspitze aus der Berliner Landespolitik angetreten wären, stünden sie heute besser da", so der SPD-Politiker.
Die Absage von Renate Künast an eine Koalition mit der CDU wertet Wowereit als Scheitern der grünen Politikerin: "Das ist das Eingeständnis ihrer Niederlage. Frau Künast hat sich damit selbst aus dem Spiel genommen, sie wollte ja nur als Regierende Bürgermeisterin kommen." Auf das Koalitionsangebot der grünen Spitzenkandidatin für ein rot-grünes Bündnis wollte Wowereit nicht eingehen.
Derweil warnte Wowereit vor der Wahl der Piratenpartei. "Die Menschen sollten sich sehr gut überlegen, ob sie aus reinem Protest für eine Partei stimmen, die ihren Spitzenkandidaten durch Los bestimmt und zu den wesentlichen gesellschaftlichen Themen ein völlig unklares Profil hat", sagte er. Laut neuester Umfragen haben die Piraten in Berlin gute Chancen auf den erstmaligen Einzug in ein Länderparlament.
Quelle: dapd
Auch kein Berliner schrieb:
am 10. September 2011 um 19:25:02
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Wahlmatadoren
Also auf dem Foto schaut die Dame der Wahl deprimiert nach unten, wie wenn sie der abnehmenden Zustimmung mit verkniffenem
Gesicht folgen wollte. Wohingegen der Herr der Wahl den Blick prophetisch in die Höhe gerichtet hat, sicherlich einem kontinuierlichen Anstieg der Wählergunst folgend. Die beiden sollten sich doch einmal wohlwollend die Hand geben und einer politischen Ehe vertrauensvoll entgegen sehen, wird schon nicht so heiß gegessen wie gekocht werden.
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antwort schrieb:
am 10. September 2011 um 19:20:38
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@werner
eines kann man Wowereit bestimmt nicht vorwerfen: Männerfeindlichkeit, bei den Wechseljahren bestehen schon Zweifel, und der
Optimismus, den er ausstrahlt ist doch nur noch peinlich angesichts der Ergebnisse. Da sich Heribert ausschließlich bei seiner Aburteilung ausschließlich auf Äußerlichkeiten bezogen hat, die er bei einem Mann nicht unterstellen würde, finde ich ihn schon frauenfeindlich. Aber sie haben recht, beide habe kandidaten haben nicht das Format für einen OB
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DAL schrieb:
am 10. September 2011 um 19:15:03
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Künast-Berlin
Wowi ist schlecht für Berlin-Künast wäre die Katastrophe für Berlin, zunächst allerdings jedoch nur für ihre eigene
Partei durch ihr unmögliches Auftreten.
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