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Berlin: Mann auf S-Bahnhof brutal zusammengeschlagen

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Mann auf Berliner S-Bahnhof brutal zusammengeschlagen

08.10.2011, 17:08 Uhr

Am Berliner Bahnhof Schöneweide kam es zu dem brutalen Angriff (Quelle: (Archivbild: dpa))

Am Berliner Bahnhof Schöneweide kam es zu dem brutalen Angriff (Quelle: (Archivbild: dpa))

Bei einer brutalen Prügelattacke auf einem Berliner Bahnhof ist erneut ein Mensch schwer verletzt worden. Ein 22 Jahre alter Mann wurde am frühen Samstagmorgen auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Schöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick mit Tritten gegen den Kopf attackiert.

Wie die Bundespolizei mitteilte, hatten zwei Unbekannte den Mann angegriffen. Das Opfer erlitt mehrere Knochenbrüche im Gesicht und kam in eine Klinik.

Opfer nicht in Lebensgefahr

Die Täter konnten unerkannt flüchten. Der 22-Jährige lag nach Angaben der Polizei bereits am Boden, als die Angreifer lostraten. Der junge Mann schwebt laut Polizei nicht in Lebensgefahr, konnte aber noch nicht zum Tathergang vernommen werden.

Der Schlägerei war ein heftiger Streit vorausgegangen, ein Zeuge alarmierte die Polizei. Ob Alkohol im Spiel war, ist unklar. Bilder einer Videokamera liegen den Angaben zufolge nicht vor.

Zahlreiche Fälle in den letzten Monaten

Wiederholt hatten in den letzten Monaten schwere Überfälle in Berliner U- und S-Bahnhöfen bundesweit für Entsetzen gesorgt. Erst am Freitag war unter großer Anteilnahme das 23 Jahre alte Opfer einer Hetzjagd beigesetzt worden. Guiseppe M. war am 17. September im U-Bahnhof Kaiserdamm nach Erkenntnissen der Ermittler von jungen Männern angegriffen worden. Auf der Flucht rannte er in ein Auto.

Das Thema innere Sicherheit hatte auch den Wahlkampf in Berlin geprägt - SPD und CDU wollen kommende Woche ihre Koalitionsverhandlungen beginnen. Nach Ansicht von Experten lassen sich Gewaltexzesse allein mit mehr Polizeipräsenz und Überwachungskameras aber nicht bekämpfen. Kameras würden "im Moment der Tat nicht registriert", hatte Psychiater und Gerichtsgutachter Karl Kreutzberg vor einiger Zeit der "Berliner Zeitung" gesagt.

Geringe soziale Kontrolle an Bahnhöfen

Orte exzessiver Gewalt würden Bahnhöfe so oft, weil dort die soziale Kontrolle am geringsten sei, ergänzte Kreutzberg. Schon vor Jahren hätten die Berliner Verkehrsbetriebe ihr Personal dort flächendeckend abgezogen. "Damit war auch ein Stück Sicherheit weg."


Quelle: dpa

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Kommentare (226)

zum Forum

Thema: "Berlin: Mann auf S-Bahnhof brutal zusammengeschlagen"

hajo schrieb: am 8. Oktober 2011 um 19:09:53
(222) (17) @ ralf
das habe ich mir auch schon gedacht.auge um auge....zahn um zahn....

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Milchtrinker schrieb: am 8. Oktober 2011 um 19:07:29
(435) (15) Mann auf S-Bahnhof zusammengeschlagen
Herr Wowereit lesen Sie diese Kommentare auch? Wenn ja, wann wollen Sie endlich handeln.

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momo schrieb: am 8. Oktober 2011 um 19:07:18
(507) (21) schläger
einfach nur mit harten haftsrafen durchgreifen dann hört das auf

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