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Berlin: Haftbefehl gegen zwei Angreifer nach U-Bahn-Attacke

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Haftbefehl gegen zwei Angreifer nach U-Bahn-Attacke

19.09.2011, 12:41 Uhr

Berlin: Die U-Bahnhöfe sind immer wieder Orte von Gewalttaten (Quelle: dpa)

Die U-Bahnhöfe in Berlin sind immer wieder Orte von Gewalttaten (Quelle: dpa)

Nach dem Tod eines 23-jährigen Mannes auf der Flucht vor U-Bahn-Schlägern in Berlin sitzen jetzt zwei der mutmaßlichen Täter in Untersuchungshaft. Die Haftbefehle seien am Sonntagabend erlassen worden, sagte der zuständige Sprecher der Staatsanwaltschaft. Den Verdächtigen wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Den Ermittlern sind die 21 und 22 Jahre alten Männer bereits wegen Raubdelikten und Körperverletzung bekannt.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren am Samstagmorgen ein 23-Jähriger und sein Begleiter gegen 4.50 Uhr von drei Männern im U-Bahnhof Kaiserdamm angegriffen worden. Auf der Flucht vor den Schlägern lief der 23-Jährige auf die Fahrbahn des Kaiserdamms und wurde von einem Auto erfasst.

Sein 22-jähriger Begleiter hatte vergebens versucht, ihn zu reanimieren. Auch die Rettungskräfte konnten dem Schwerstverletzten nicht mehr helfen. Der junge Mann starb noch am Unfallort.

Opfer wollten Streit vermeiden

Die drei Angreifer sollen sich schon zuvor in dem Zug der U-Bahn-Linie U2 mit Fahrgästen gestritten haben. Das berichtete die "Bild am Sonntag". Als die beiden jungen Männer von den Gewalttätern attackiert wurden, seien sie bereits eine Station vor ihrem eigentlichen Ziel ausgestiegen, um einem Streit zu entgehen, berichtete die "B.Z. am Sonntag". Die Angreifer folgten ihnen aber offenbar. Die Auseinandersetzung fand laut Polizei in einem Bereich des U-Bahnhofes statt, der nicht von der Videoüberwachung erfasst wird.

"Wir sind am Boden zerstört", sagte der Onkel des verstorbenen Opfers. Der 23-Jährige habe sogar einen Anti-Konflikt-Kurs besucht.

Dritter Täter weiter flüchtig

Am Samstagabend meldeten sich laut Polizeisprecher ein 21-Jähriger und ein 22-Jähriger ohne Begleitung eines Anwaltes auf dem Neuköllner Polizeiabschnitt 55. "Sie gaben an, etwas mit der Sache zu tun zu haben und wurden festgenommen", sagte der Sprecher. Bei den ersten Vernehmungen räumten die beiden Neuköllner ein, an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen zu sein.

Keine Angaben wollten sie zu dem dritten mutmaßlichen Angreifer machen, der weiterhin auf der Flucht ist. Sie hätten nichts zu dem Unfall auf dem Kaiserdamm beigetragen, durch den der 23-Jährige getötet wurde.

Brutale Übergriffe an Berliner U-Bahnhöfen

In den vergangenen Monaten ist es in Berlin immer wieder zu brutalen Angriffen auf Passanten in den U-Bahnhöfen gekommen. So verletzte ein 18-Jähriger zu Ostern am U-Bahnhof Friedrichstraße einen heute 30-jährigen Berliner schwer. In dem Prozess soll an diesem Montag das Urteil gesprochen werden. Erst im Juli eskalierte am Bahnhof Zoologischer Garten ein Streit zwischen zwei Männergruppen. Ein Angreifer zog dabei ein Messer und stach mehrfach auf seinen Gegner ein. Der 20-Jährige musste notoperiert werden.

Im Februar dieses Jahres wurden zudem zwei Handwerker im U-Bahnhof Lichtenberg von vier Jugendlichen angegriffen. Eines der Opfer erlitt lebensgefährliche Hirnverletzungen und lag wochenlang im künstlichen Koma.

Bereits im September 2009 wurde am Münchner S-Bahnhof Solln der Geschäftsmann Dominik Brunner zusammengeschlagen. Er starb wenig später. Brunner hatte sich damals schützend vor vier Kinder gestellt.


Quelle: dpa

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Kommentare (3)

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Thema: "Berlin: Haftbefehl gegen zwei Angreifer nach U-Bahn-Attacke"

Endlich schrieb: am 19. September 2011 um 18:13:39
(13) (0) Wahrheit
Armselig, die Wahrheit wird Medien und Politik totgeschwiegen - wo kommen die meisten dieser Totschläger denn her?! Wären die
nicht unberechtigterweise hier, gäbe es viele solcher Taten hier gar nicht. Aber Politik und Justiz drücken ja immer ein Auge zu, die hatten ja ne schechte Jugend oder waren betrunken...Augen auf und den Tatsachen ins Gesicht sehen, deutsche Politik und Justiz - und KNALLHART bestrafen!!!
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Sascha schrieb: am 19. September 2011 um 15:17:52
(15) (0) Politisch korrekt
Diese beiden waren einschlägig vorbestraft.Wäre unsere Rechtssprechung nicht so jämmerlich,wäre dies garnicht
passiert.Aber so wird es weiterhin solche Fälle geben,wo Migranten aus purem Hass auf Deutsche Menschen zu Krüppeln schlagen und treten.Und da Berlin wieder links gewählt hat,kann man nur sagen,jeder bekommt das,was er verdient!
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Marina schrieb: am 19. September 2011 um 13:00:06
(15) (0) Diese Leute
kommen nach Deutschland, schlagen hier Unschuldige zusammen bzw. hetzten sie in den tod u. diese "Kulturbereicherer"
bekommen doch alles in D geboten, warum sind sie nicht zufrieden? Warum wählt man in Berlin wieder ganz Links die solche Zustände erst geschaffen haben? Ich kann es nicht verstehen.
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