04.11.2010, 11:13 Uhr
Für eine bessere Integration beraten Politiker und Migrantenvertreter beim vierten Integrationsgipfel (Foto: dapd)
Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen sowie von Migrantenvereinigungen wollen heute beim vierten Integrationsgipfel über eine bessere Integration von Zuwanderern in Deutschland beraten. Zu der Zusammenkunft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ins Berliner Kanzleramt eingeladen.
Im Vorfeld des Treffens forderte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), die Abschiebung gut integrierter Kinder und Jugendlicher zu stoppen. Der "Süddeutschen Zeitung" sagte sie, Kindern sei ein Leben unter einer ständig drohenden Abschiebung nicht zuzumuten. "Eine Änderung des Aufenthaltsrechts ist überfällig".
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sprach sich für eine gezielte Zuwanderung aus, um vor allem Fachkräfte zu gewinnen.
Familienministerin Kristina Schröder will für Kindergärten an sozialen Brennpunkten mehr Zuwanderer als Erzieher gewinnen. Dies sei eine große Chance für junge Migranten, sagte die CDU-Politikerin. "Wer hervorragend Türkisch und Deutsch spricht, hat eine Schlüsselqualifikation für diese Aufgabe." Für die nächsten vier Jahre könnten bundesweit bis zu 4000 Kitas zusätzlich je eine Halbtagskraft einstellen, die Kindern unter drei Jahren beim Deutschlernen hilft. Dafür stelle der Bund 400 Millionen Euro bereit, sagte sie im "Hamburger Abendblatt".
Die Staatsministerin im Kanzleramt, Maria Böhmer (CDU), hat Multikulti in Deutschland für gescheitert erklärt und sich damit der Meinung der Bundeskanzlerin angeschlossen. "Mit Beliebigkeit kann man keine Integration schaffen und mit Ausblenden von Problemen ebenfalls nicht", sagte Böhmer im Deutschlandfunk. Deshalb sei das neue Prinzip der Bundesregierung - Fördern und Fordern - richtig.
Mit dem Integrationsgipfel soll der Startschuss gegeben werden für einen Nationalen Aktionsplan, der die Fortschritte im Bereich der Integration leichter überprüfbar machen soll. Beim ersten derartigen Treffen 2006 saßen Migranten erstmals gleichberechtigt am Tisch. Beim zweiten Gipfel wurde ein nationales Integrationsprogramm mit 400 Selbstverpflichtungen verabschiedet. Der dritte Gipfel formulierte das Ziel, die erschreckend hohe Zahl von rund 13 Prozent Schulabbrechern unter den Migranten zumindest auf die Quote von sechs Prozent wie bei deutschen Schülern zu senken. Dieses Mal ist die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse eines der Hauptthemen.
Quelle: dapd
Paul Redlich schrieb:
am 3. November 2010 um 19:37:07
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Zuwanderung von Fachkräften
Die gezielte Zuwanderung von Fachkräften ist zwingend erforderlich. Aber noch dringender als in der Wirtschaft
werden
solche gut ausgebildeten, über jeden Zweifel erhaben und weitsichtigen Fachkräfte in der Politik benötig.
Erforderlich ist auch die Festlegung einer Quote, wieviele Politiker die nicht nach Amtseid handeln und nicht dem eigenen Gewissen sondern verbotener Stallorder folgen, sich das Land mit Blick auf demographischen Wandel und Klimakatastrophe noch leisten kann.
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Boy schrieb:
am 3. November 2010 um 19:32:09
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Integration
Super, mein Bericht wurde gelöscht. Warum?
Na, ja dass war doch klar... cosa nostra....unsere sache...
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Unzufriedener schrieb:
am 3. November 2010 um 18:55:38
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Integrationsgipfel
Politker und Ausländerbeauftragte die so auf Zuwanderung drängen, sollten sich einmal unter das Volk mischen und mit
anhören und sehen wie sich jugendliche Türken Deutschen gegenüber benehmen. Wenn man dann einen Passanten bittet das zu bezeugen, verweigern sie die Hilfe, weil sie mit recht, Angst vor den anrückenden "Freunden " des Rabaucken haben.
Das sollte auf einem Integrationsgipfel auch einmal zur Sprache kommen.
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