14.02.2011, 10:17 Uhr
Auf deutschen Schrottplätzen wird immer wieder radioaktiver Müll entdeckt (Foto: imago)
Immer wieder landen strahlende Stoffe aus der ganzen Welt auf deutschen Schrottplätzen. Das berichtet das Magazin "Der Spiegel".
Pro Jahr registriere das Bundesumweltministerium über 20 solcher Vorfälle, schreibt das Magazin. Meist handele es sich um kleine Quellen. Zwei Funde von Uran in Metallschrott hätten allerdings sogar Experten für Massenvernichtungswaffen im US-Außenministerium aufgeschreckt, wie eine Washingtoner Depesche zeige.
Im März 2009, so der "Spiegel", hätten Strahlenexperten bei einem Schrotthändler in Ennepetal in Nordrhein-Westfalen eine Kiste voller Pfännchen aus dem Metall Molybdän gefunden. Daran hafteten dem Bericht zufolge Krusten aus Uran, bis zu 2,9 Kilogramm. Ein Teil davon sei angereichert gewesen, muss also in der Atomindustrie entstanden sein. Experten vermuten, der Stoff könnte aus der Produktion von Kernbrennstoff in der DDR stammen.
Die amerikanischen Experten hätten sich deshalb so für den Fall interessiert, weil bereits im März 2006 ein Stahlhändler im brandenburgischen Hennigsdorf gefährlichen Strahlenstoff registriert habe. In einer Ladung aus Osteuropa strahlten 47,5 Gramm Uran. Dieses Material sei zu 80 Prozent angereichert gewesen - also Stoff, der für Atombomben taugt. Spezialisten haben dem "Spiegel" zufolge inzwischen die Herkunft des Materials ermittelt: Es stamme aus Brennstoff für einen nuklearen Forschungsreaktor in Russland.
"Diese Uranfunde zeigen, dass es mit der Sicherheitskultur immer noch nicht stimmt“, sagt der Proliferationsexperte Tom Bielefeld vom Belfer Center der Harvard University dem Magazin. Meist gehe es auf Schrottplätzen um kleine Strahlenquellen. "Aber ab und an findet man auch Quellen, die so sehr ticken, dass sie diejenigen, die damit hantieren, schädigen können.“ Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA bestätigt, dass immer wieder gefährliches Material
im Umlauf gerät, das Schrottdiebe auf schlecht gesicherten Geländen gestohlen hatten.
Quelle: t-online.de
Inge schrieb:
am 12. Februar 2011 um 18:28:04
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Atommüll
Ich wundere mich,das noch keine Proteste von den Grünen kommen,oder protestieren die nur wenn die Regierung was falsches macht.Uns
will die Regierung erzählen das rauchen und falsche Ernährung uns krank macht.
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Stine schrieb:
am 12. Februar 2011 um 18:18:22
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Ost-Westdenken
ob der Schrott wirklich aus der ehemaligen DDR kommt steht noch nicht fest... alles was nach ärger riecht wird der DDR in die
Schuhe geschoben ...als ob in der BRD immer alles "sauber" gelaufen ist ...
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Kundenberater schrieb:
am 12. Februar 2011 um 18:06:33
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Peterle`s Hinweis mit Belehrung
Hallo Kundenberater schaue Dir mal auf der Karte an, wo Greifswald liegt Greifswald liegt im nördlichen
Mecklen-Vorpommern und demnach an der Ostsee. Rügen und Usedom liegen in der Nähe, also an der Ostsee. Karte nehmen und genauer nachsehen. Das zwischenlager befindet sich in Lubmin, einen ehemaligen AKW-Standort der DDR. Dort liegt A-Müll aus Roßendorf Forschung vom AKW Reinsberg/Stechlinsee, und AKW Lubmin. Neuerdings auch aus alten Bundeländer. Nächste Woche ein erneuter Transport-West.
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