07.04.2011, 13:29 Uhr
1000 Meter in die Tiefen gestürzt und dennoch überlebt: Mächtig Glück im Unglück hatte ein tschechischer Bergsteiger auf seiner Tour durch die Hohe Tatra in der Slowakei. Das berichtet der slowakische Bergrettungsdienst HZS auf seiner Internetseite.
Der Mann hatte gemeinsam mit einem Kameraden versucht, den höchsten Berg der Slowakei, die Gerlachspitze (2655 Meter), zu erklimmen. Dabei stürzte er zunächst 50 Meter im freien Fall auf tief verschneites Gelände und rutschte weitere rund 900 Meter abwärts. Sein Begleiter alarmierte daraufhin die Bergrettung, die den Schwerverletzten per Hubschrauber ins Krankenhaus der Regionalhauptstadt Poprad (Deutschendorf) brachte.
Unmittelbar danach musste auch der Begleiter gerettet werden; er hatte inzwischen die Orientierung verloren. Zu ihm konnte aber der Hubschrauber nicht direkt fliegen, sodass eine mehr als sechsstündige Rettungsaktion in schwierigem Gelände notwendig war. Wind und ein Lawinenabgang hätten die Aktion stark behindert und die Retter selbst in große Gefahr gebracht, teilte die Bergrettung mit.
Quelle: dpa
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