07.11.2011, 16:47 Uhr
Zwei Bergsteiger hängen in 4000 Metern Höhe fest (Quelle: dpa)
Alptraum im Eis: In 4000 Metern Höhe sitzen zwei französische Bergsteiger seit fünf Tagen im Mont-Blanc-Massiv fest. Wie italienische und französische Medien übereinstimmend berichteten, halten Schneestürme einen 47-jährigen Bergführer und seine 44-jährige Begleiterin seit vergangenem Mittwoch auf der italienischen Seite des Gebirgsmassivs gefangen. Starker Wind und Nebel ließen bisher alle Rettungsversuche scheitern.
Beide gelten als erfahrene Alpinisten. Um sich vor den Temperaturen von circa minus 10 Grad Celsius zu schützen, gruben sie sich unterhalb der Pointe Walker (4208 Meter) unter einem Felsen ein Schneeloch. Dies hatte der Bergführer zunächst selbst noch der Hochgebirgs-Gendarmerie in Chamonix per Handy erklärt.
Das Handy ist mittlerweile verstummt - die Batterie war am Freitagnachmittag erschöpft, wie französische Medien berichteten. Und die Zeit ist nicht auf ihrer Seite. Alle Rettungsversuche scheiterten bislang am schlechten Wetter, das auch am Montagmorgen französische und italienische Bergrettungsmannschaften am Boden hielt. Selbst eine Seilschaft musste wieder umkehren.
Wegen dichten Nebels und starken Winds kamen auch die Retter von der italienischen Seite nicht weiter als 3500 Meter. "Es war unmöglich. Bei diesen Himalaya-Bedingungen riskiert man am Ende das Leben der Rettungsmannschaften", erklärte der Chef der Bergrettung von Courmayeur, Oscar Taiola. Nach Angaben des französischen TV-Senders BFM ist nun auch an den Einsatz eines leistungsstärkeren zivilen Helikopters gedacht.
Der Bruder des 47-Jährigen - ebenfalls Bergführer - blieb bisher gelassen. "Wenn sie sich in einem gegrabenen Schneeloch befinden, haben sie eine Temperatur von um die null Grad, was selbst einige Tage noch erträglich ist", sagte er der Zeitung "Le Parisien". Zudem habe sein Bruder und seine Begleitung schützende Spezialbekleidung. "Ich habe Vertrauen in die Umsicht meines Bruders, dass sie aus der Situation heil 'rauskommen", meinte er.
In Italien halten Unwetter das Land seit zwei Wochen fest im Griff und richteten vor allem im Norden Millionen-Schäden an. Mindestens 16 Menschen kamen in Ligurien und der Toskana bei Überschwemmungen ums Leben.
Quelle: AFP
He schrieb:
am 7. November 2011 um 19:11:46
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Bergsteiger
Gar kein Grund zur Aufregung.Sie haben sich in den Schnee eigegraben,da ist es Warm.Genau das Richtige.Wenn das Wettter besser wird,steigen sie ab.
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Schlappseiltänzer schrieb:
am 7. November 2011 um 19:01:09
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Freunde des Großen Arber
Die zwei haben sich eingegraben und warten auf Wetterbesserung. Offensichtlich haben sie sich gut vorbereitet, sind
gut ausgerüstet und verhalten sich vollkommen richtig. Also weder Grund zur Aufregung noch zur "Rettung"! Mir scheint's, als würden sich hier vordergründig Bild-Leser als Kommentator betätigen.
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ursus schrieb:
am 7. November 2011 um 18:12:23
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(117)
Bergsteiger
Nix gegen Rettung in Not - aber wer trägt die immensen Kosten? Steht das mit dem Vergnügen von zwei Abenteurern im richtigen Verhältnis?
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