26.08.2010, 12:03 Uhr
Im Westen der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem Flugzeugabsturz mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch der belgische Besitzer der Fluglinie. Nach Behördenangaben verunglückte die aus der Hauptstadt Kinshasa kommende Passagiermaschine bei der Landung auf den Flughafen der Stadt Bandundu. Nur einer der insgesamt 21 Insassen hätten das Unglück überlebt.
Nach einem gescheiterten Landeversuch sei das Flugzeug der kongolesischen Fluggesellschaft Filair auf eine Hütte am Stadtrand gestürzt, sagte der Vize-Gouverneur der Provinz Bandundu, Vicky Mboso. Die Bewohner hätten rechtzeitig fliehen können. Als erste seien Soldaten der UN-Friedensmission in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) am Unglücksort gewesen, hätten aber 20 der Insassen nur noch tot bergen können.
Bei dem Absturz kam den Angaben zufolge auch der aus Belgien stammende Besitzer von Filair ums Leben. Der 62-Jährige habe die Unglücksmaschine, ein zweimotoriges Flugzeug tschechischer Bauart, selbst geflogen. Wegen alter Maschinen, schlechter Wartung und mangelnden Sicherheitskontrollen kommt es im Kongo immer wieder zu Flugzeugunglücken. Alle rund 50 kongolesischen Fluggesellschaften stehen auf der schwarzen Liste der Europäischen Union und dürfen nicht im europäischen Luftraum fliegen.
Quelle: AFP
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Mindestens 20 Menschen kommen beim Absturz einer Passagiermaschine ums Leben. zum Video