16.09.2011, 13:21 Uhr
Ausgerechnet vor dem Gefängnis endete eine wilde Verfolgungsjagd, die sich ein 32 Jahre alter Autodieb am Donnerstagabend mit der Polizei in Bayreuth lieferte. Zeitweise waren neun Polizeifahrzeuge im Einsatz, um den mit einem gestohlenen Kleinwagen fliehenden Mann zu verfolgen, teilte die Polizei mit.
Demnach wollten Beamte den aus Memmingen stammenden Mann auf der Autobahn A9 kurz vor der Abfahrt Bayreuth Süd kontrollieren. Doch statt zu stoppen, gab dieser Gas und entkam mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde über den Standstreifen.
Bei der Ausfahrt Bayreuth Nord verließ er dann die Autobahn, bog als Geisterfahrer in falscher Richtung in einen Kreisverkehr ein, fuhr wegen seiner überhöhten Geschwindigkeit mehrere Leitpfosten um und raste schließlich Richtung Bayreuther Innenstadt.
Erst nach dem Überfahren einer Verkehrsinsel kam das Auto dann direkt vor der Bayreuther Justizvollzugsanstalt zum Stehen. Dorthin wird der Mann womöglich bald gebracht: Wegen des Autodiebstahls existierte bereits ein Haftbefehl, außerdem soll er mindestens zwei Mal ohne zu zahlen getankt haben.
Quelle: AFP
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