Bei einem Unfall mit einem Lastwagen sind auf der A7 nahe Schweinfurt vier Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere erlitten schwerste beziehungsweise schwere Verletzungen, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte.
Der mit Futtermais beladene Lastwagen habe am Freitagnachmittag aus bisher unbekannter Ursache die Mittelleitplanke durchbrochen und sei im Gegenverkehr mit drei Autos kollidiert. Die mehr als hundert Meter große Unfallstelle habe ein Bild der Verwüstung geboten, sagte Polizeisprecherin Kathrin Reinhardt.
Der Sattelzug habe, nachdem er von der Fahrbahn abgekommen sei, die Mittelleitplanke auf einer Länge von 50 bis 60 Metern niedergewalzt. Der Anhänger sei abgerissen worden und auf beide Richtungsfahrbahnen gestürzt. Das Führerhaus sei anschließend frontal mit drei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengeprallt.
Lastwagenfahrer starb an der Unfallstelle
Drei der vier Insassen eines der Autos erlitten dabei tödliche Verletzungen. Nur die Beifahrerin überlebte schwerstverletzt und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Lastwagenfahrer war auch zwei Stunden nach dem Unfall noch in seinem Führerhaus eingeklemmt, er starb an der Unfallstelle. Die Autobahn musste für die Rettungsarbeiten in beide Richtungen komplett gesperrt werden.
Tödlicher Unfall auch auf der A3
Der Verkehr staute sich kilometerlang. Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich auch auf der A3 im Landkreis Kitzingen: Hier kam ein junger Mann am Freitagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und geriet unter die Außenschutzplanke, wie die Polizei in Würzburg mitteilte. Dabei wurden das Dach des Fahrzeugs abgetrennt und der Mann tödlich verletzt.