27.12.2007, 13:23 Uhr
Das Edmund Stoiber die große politische Bühne verlassen hat, hat der CSU alles andere als geschadet (Quelle: dpa)Die bayerische Regierungspartei CSU geht aus dem teilweise chaotischen Jahr 2007 mit dem Sturz des langjährigen Partei- und Regierungschefs Edmund Stoiber wider Erwarten gestärkt hervor: Es bescherte der weißblauen Schwester der CDU sogar einen Mitgliederzuwachs beschert. Seine Partei habe rund tausend Mitglieder mehr als noch vor einem Jahr, teilte der seit Ende September amtierende CSU-Vorsitzende Erwin Huber am Donnerstag mit. Dies sei besonders deshalb bemerkenswert, weil die anderen Parteien Mitglieder verloren haben. Nach Angaben von Huber hat die CSU inzwischen 170.000 Mitglieder.
Zuversicht vor Wahlen
Huber zog eine positive Bilanz seiner ersten drei Monate als CSU-Chef. Mit der Verankerung des Betreuungsgeldes im CDU-Programm und dem Absenken der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung habe die CSU unter ihm in den vergangenen Wochen zwei besondere Siege holen können. Zur Zusammenarbeit mit Stoibers Nachfolger als bayerischer Ministerpräsident, Günther Beckstein, sagte Huber: "Das Tandem Beckstein-Huber ist gut in Tritt." Er gehe deshalb mit größter Zuversicht in die im kommenden Jahr im Freistaat anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen.
Quelle: AFP
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