16.09.2010, 15:03 Uhr
Erika Steinbach's spitze Bemerkung lässt den polnischen Deutschland-Beauftragten Wladyslaw Bartoszewski kalt (Foto: Reuters)
Der Deutschland-Beauftragte Polens, Wladyslaw Bartoszewski (88), hat auf die Angriffe von Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach mit Humor reagiert. Er wisse die Meinung von 41 Millionen deutschen Frauen, darunter Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, sehr zu schätzen - die Ansichten Steinbachs seien ihm aber egal, sagte Bartoszewski in Warschau. Der ehemalige Auschwitz-Häftling ist in der Regierung von Donald Tusk für Kontakte zu Deutschland und Israel zuständig.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete hatte im ARD-"Morgenmagazin" gesagt: "Bartoszewski hat einen schlechten Charakter. Das sage ich ohne Wenn und Aber." Sie begründete die Aussage mit "persönlichen Erfahrungen, die dahinterstecken". Sie habe sich mit Äußerungen zu diesem Mann "sehr lange auch wirklich zurückgehalten".
Außenminister Guido Westerwelle hat sich unterdessen vor Bartoszewski gestellt und ihn gewürdigt. "Wir schätzen Herrn Bartoszewski als eine sehr ehrenwerte Persönlichkeit", sagte Westerwelle am Rande des EU-Gipfels in Brüssel. "Er hat eine sehr große Lebensleistung vollbracht, vor allem was die Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen angeht." Das deutsch-polnische Verhältnis sei der Bundesregierung ein ganz besonders wertvoll: "Nicht nur aus historischen Gründen, sondern weil wir auch in Europa bei der Lösung wichtiger Fragen hervorragend zusammenarbeiten."
Steinbach gilt in ihrer Funktion als Vertriebenen-Präsidentin und wegen ihres Einsatzes für ein Zentrum gegen Vertreibungen seit langem als Reizfigur in Polen. Sie war zuletzt mit Äußerungen über die polnische Mobilmachung vor dem Zweiten Weltkrieg in der CDU unter Druck geraten. Steinbach hatte daraufhin angekündigt, bei der Vorstandswahl im November nicht mehr zu kandidieren. In den vergangenen Jahren hatte Bartoszewski Steinbachs Aktivitäten beim Zentrum gegen Vertreibungen scharf kritisiert.
Quelle: dapd , dpa
Deutscher Patriot schrieb:
am 16. September 2010 um 19:02:31
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zu Thalasse
Entweder sind Sie eine abgrundtief dumme Person,was noch verzeihlich wäre,oder ein polit. Provokateur ,der hier die Leser
aufhetzen will gegen Frau Steinbach,weil sie eine ihm nicht genehme Meinung vertritt. Normal würde ich mich mit Typen,die mit Ihrer primitiven,unkultivierten Ausdrucksweise andere glauben verurteilen zu dürfen,nie abgeben. Aber mein Respekt vor der Wahrheit gebietet mir ,Frau Steinbach in Schutz zu nehmen.
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Peter schrieb:
am 16. September 2010 um 19:01:29
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Vertriebene /Steinbach
Es ist schlimm was im 3 Reich für Verbrechen begangen wurden aber ebenso schlimm, dass man sich die Beklagten Opfer
bezahlen lässt und das heute noch von Generationen die keine Schuld trifft,ausser das sie in Deutschland geboren wurden.Die Frage wie lange werden diese Zahlungen noch geleistet 100,200 Jahre,oder bis es kein Deutschland mehr auf der Karte giebt ? Meines erachtens kommt kein Bedauernwertes zubeklagendes Opfer durch Zahlungen zurück. In meinen Augen einfach Pietätlos.
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chaffard schrieb:
am 16. September 2010 um 18:58:03
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die bittere Wahrheit
Warum muss ich mich 15 Jahre nach dem Krieg geboren nicht NSDAP gewählt vor aller Welt für mein Leben nach dem Krieg
entschuldigen. Wenn man die Wahrheit nicht mehr sagen darf, dann beginnt die Gutmenschen Lüge oder die Ideologie zu wirken. 1939 hat nicht nur Deutschland die Lunte in der Hand gehabt. Es ist doch wohl Wahr das Polen im März 1939 eine Mobilmachung durchgeführt hat ?
Ich persönlich mag den Nutten Kokain Friedmann auch nicht aber warum ist diesen Omnipräsent ?
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