01.03.2010, 15:31 Uhr | afp
Im Fliegerhorst Buechel sollen unterirdisch Atombomben liegen. (Foto: ddp)
US-Präsident Barack Obama bereitet einem Zeitungsbericht zufolge eine neue Atomstrategie vor, die auch den Weg für einen Abzug der verbliebenen Nuklearwaffen aus Deutschland ebnen könnte. Nach Informationen der "New York Times" sollte Verteidigungsminister Robert Gates Obama am Montag hierzu verschiedene Vorschläge unterbreiten. Kern der neuen Strategie sei die Verringerung des Atomwaffenarsenals der USA um mehrere tausend Sprengköpfe.
Washington werde sich verpflichten, keine neuen Nuklearwaffen zu entwickeln, schrieb die "New York Times". Damit würde auch das von Obamas Vorgänger George W. Bush gestartete Programm zur Entwicklung von Mini-Atombomben für den Einsatz gegen Bunker gekippt werden. Die Landesverteidigung solle künftig statt auf nuklearer Abschreckung vermehrt auf Systemen zur Raketenabwehr aufbauen. Den Angaben zufolge will sich die US-Regierung aber weiter vorbehalten, bei einem Erstschlag auch Atomwaffen einzusetzen.
Wie die "New York Times" unter Berufung auf Regierungskreise in Washington weiter meldete, führen die USA auch Verhandlungen mit Verbündeten in Europa über einen möglichen Abzug der dort stationierten Atomwaffen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hatte auf Druck der FDP im Koalitionsvertrag festschreiben lassen, dass in dieser Legislaturperiode eine Vereinbarung über den Abzug der letzten verbliebenen Atombomben aus Deutschland erreicht werden soll. Zuletzt forderte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) auf der Münchner Sicherheitskonferenz Anfang Februar den Abzug der US-Nuklearwaffen.
Die USA lagern nach Schätzungen von Experten im Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz unterirdisch zehn bis zwanzig Atombomben. Büchel ist inzwischen der einzig verbliebene Standort in Deutschland mit Atombomben, nachdem vom US-Stützpunkt Ramstein im Jahr 2004 die dort gelagerten bis zu 130 Atombomben abgezogen wurden. Zuvor hatte die US-Armee auch die in Memmingen und Noervenich gelagerten Atombomben abgezogen. Neben Deutschland soll die US-Armee auch Nuklearwaffen in Italien, Belgien, der Türkei und den Niederlanden lagern.
Obama hat in seinem ersten Jahr als US-Präsident mehrfach betont, dass er eine Welt ohne Atomwaffen anstrebt. Dafür wurde er im Dezember mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Obamas Kurs ist in den USA allerdings umstritten. Seine Kritiker werfen ihm vor, eine Absage an Nuklearwaffen sei angesichts der atomaren Bedrohungen aus dem Iran und Nordkorea naiv.
Quelle: AFP
peace schrieb:
am 3. März 2010 um 16:04:44
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Abrüstung
Nur so kann man andere Länder überzeugen n. w. zu produzieren.
Weiterhin sollten verhandlungen geführt werden um
zuversitliche grundlagen für dauerhaftes vertrauen, dort wo es fehlt, zu schaffen.
Internationales friedliches abkommen wird nicht erreicht werden durch potenzielle gefahren die das selbe irgendwoanders hervorrufen.
Die europäische union ist unabhängig von der NATO, Länder die beitreten möchten brauchen nicht, als voraussetzung, die mitgliedschaft zu erweisen. Zeit ge
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M schrieb:
am 3. März 2010 um 08:24:53
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HMM
Naja wenn wir angeblich genug Atomwaffen haben um die Welt zigmal zu zerstören, können wir auch paar abbaun und es reicht trotzdem
noch. senkt wenigstens die Wartungsosten überschüssiger Bomben.
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