06.02.2012, 19:57 Uhr
Die thailändische Polizei hat in der Hauptstadt Bangkok eine illegale Schlachterei für wilde Tiere entdeckt. Sieben Männer wurden in dem Schlachthof festgenommen, in dem unter anderem Tiger, Elefanten und Krokodile offensichtlich für den Verzehr zerlegt wurden, teilte die Polizei mit.
"Wir gehen davon aus, dass diese Schlachterei hauptsächlich Bestellungen eines Restaurants erfüllte", sagte Norasak Hemnithi von der auf Umweltkriminalität spezialisierten Polizeieinheit. Demnach befindet sich ein weiterer Mann auf der Flucht, der möglicherweise der Besitzer eines Restaurants ist, das exotische Tiere auf der Speisekarte hat. Nach Angaben der Festgenommenen wurde das Fleisch indes auch nach China verschifft.
In einem Kühlschrank fanden die Beamten das Fleisch frisch geschlachteter Tiere. Vermutlich handele es sich dabei um Tigerfleisch, denn es seien Fellreste und Tigerköpfe gefunden worden, sagte Norasak. Daneben fand die Polizei die Überreste von Elefanten, Zebras, Gnus und Löwen. Den Angaben zufolge könnte es sich sowohl um wilde Tiere als auch um Zootiere handeln.
Wie die Tierschutzorganisation Freeland mitteilte, kamen die Beamten dem Treiben auf die Spur, als sie am Wochenende einen Mann mit blutbeschmierten Händen in Bangkok aufgriffen. Die Sicherheitskräfte eskortierten ihn demnach zu einem Wohnhaus und stießen dort auf weitere Männer, die dabei waren, einen 400 Kilogramm schweren Tiger zu zerlegen.
Den Männern droht eine vierjährige Haftstrafe. Thailand gilt als Knotenpunkt für internationalen Schmuggel mit geschützten Tierarten. Überdies ist es eins der 13 Länder, in denen die weltweit rund 3500 in freier Wildbahn verbliebenen Tiger leben.
Quelle: AFP
nonentity schrieb:
am 6. Februar 2012 um 20:48:18
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Essgewohnheiten
...woanders essen die Leute auch Hunde und Katzen. Irgendwas muss man ja essen;wobei beim Katzenfleisch man(n) durch Hormone
mehr weiblich wird...Die Leute die hier am lautesten aufschreien tragen auch die Haut hingemordeter Tiere als Schuhe an den Füßen - es sind Erfüllungsgehilfen im strafrechtlichen Sinne. Wenns eines Tages nischt mähr zu baissen gibd, dann is äbn Ebbe mit schlämmn und de Horndsjä is lähr.
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Realist schrieb:
am 6. Februar 2012 um 20:23:16
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Mensch
Eines Tages wird die Natur aufatmen. Dann ist das schlimmste Raubtier der Geschichte von der Erde verschwunden. Und wieder eine
Fehlentwicklung der Evolution. Nur haben sich die Dinosaurier länger gehalten.
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Uschi Bond schrieb:
am 6. Februar 2012 um 19:57:30
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Elefantenköttbuller
Eigentlich ein ganz gewöhnlicher Wertschöpfungsprozess. Es handelt sich hier um Beifang aus der Fischerei und
gewöhnliche Schlachtabfälle die zu Fleischersatzstoff verarbeitet werden. Dieser Fleischersatz wird in Wildtier-Formen gegossen, mit Aroma versehen und an Delikatessrestaurants verkauft. Um die Sache realistisch zu machen und den Markrpreis auf Niveau zu halten, werden solche illegalen Wildtierschlachtereien inzeniert.
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