08.09.2010, 17:09 Uhr
Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Deutschland ist in diesem Jahr offenbar leicht zurückgegangen, bleibt nach Einschätzung der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jedoch auf hohem Niveau. Mindestens 331 Menschen seien bis zum 19. August in Gewässern ertrunken, 22 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte die DLRG im niedersächsischen Bad Nenndorf mit.
Die meisten Menschen ertranken in den Sommermonaten. Am häufigsten passierten Badeunfälle an unbewachten Badestellen von Flüssen, Seen, Kanälen und Bächen.
Allerdings kamen an Nord- und Ostsee in dem Zeitraum mehr Menschen ums Leben als in den vergangenen Jahren. Ertranken in diesem Jahr bis Mitte August 23 Menschen - waren es im Vorjahreszeitraum acht. Die Zahl der tödlichen Badeunfälle in Schwimmbädern war ebenfalls höher: 17 Menschen ertranken bis Mitte August - im Vorjahreszeitraum waren nur zehn Tote zu beklagen.
Trauriger Spitzenreiter bei den Badeunfällen ist Bayern mit 63 tödlichen Unfällen am Wasser, gefolgt von Niedersachsen mit 47 und Nordrhein-Westfalen mit 39 Todesfällen.
Quelle: dpa , dapd
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