23.05.2011, 16:08 Uhr
Eine Australierin darf mit dem Sperma ihres toten Mannes ein Kind zeugen. Das hat ein Richter am Obersten Gerichtshof des australischen Bundesstaates New South Wales entschieden. Dort ist künstliche Befruchtung ohne das Einverständnis des Samenspenders verboten.
Die 40-jährige Jocelyn Edwards hatte über Jahre vergeblich versucht, schwanger zu werden. Sie und ihr Ehemann wollten am 6. August 2010 Einverständniserklärungen für die künstliche Befruchtung unterschreiben. Einen Tag vor der Unterschrift kam der Ehemann bei einem Arbeitsunfall ums Leben. Die Witwe ließ dem toten Mann Sperma entnehmen. Es wurde eingefroren, weil gerichtlich zu klären war, wem das Sperma gehöre.
Der Richter, der über den Fall entschied, sagte nun, er habe keinen Zweifel, dass das Kind eine liebende Mutter habe und in eine große Familie geboren werde, die es unterstütze. Die Angehörigen des Mannes hatten den Wunsch der Frau unterstützt.
Jocelyn Edwards weinte vor dem Gerichtssaal vor Freude. "Wir werden unser Baby bekommen", rief sie. Ihr Mann Mark wäre sehr glücklich darüber gewesen.
Obwohl der Richter im Sinne der Frau entschied, kann sie die künstliche Befruchtung jedoch nicht in New South Wales vornehmen lassen, weil der Spender keine Einverständniserklärung abgegeben hat. Für die In-vitro-Befruchtung muss sie sich außerhalb des Bundesstaates Hilfe suchen.
Auch in Deutschland hatte vor einiger Zeit der Fall einer Witwe Aufsehen erregt, die ein Kind von ihrem verstorbenen Mann wollte. Jahrelang kämpfte sie vor Gericht um die Herausgabe der Eizellen, die vor dem Unfalltod ihres Mannes 2008 mit dessen Samen befruchtet worden waren. Im Mai 2010 hatte das Oberlandesgericht (OLG) Rostock entschieden, dass die Eizellen freigegeben werden müssen. Die Hoffnungen der Frau zerschlugen sich jedoch: Keine der neun künstlich befruchteten Eizellen habe überlebt, teilte sie später mit.
Quelle: dpa , AFP
ackerpower schrieb:
am 23. Mai 2011 um 17:26:21
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Nochmal: Kinderwunsch bestand schon vorher!
1000e Kinder wachsen trotz beider Elternteile nicht"artgerecht"auf;zugleich gibt es viele
erfolgreiche 1-Eltern-Familien.Und wer weis denn,ob die Frau nicht wieder heiratet und so ein Vater folgt?!So erklär' ich's dem Kind:"Dein Papa&ich wünschten uns dich schon sehr lange.Leider starb er,bevor es auf natürlichem Wege klappte."So what?Der Kinderwunsch war doch schon vorher VON BEIDEN da und Zeit zum Trauern war auch.Wo bitte ist das Egoismus?Man rettet auch Babys von u
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Rajifa schrieb:
am 23. Mai 2011 um 17:14:08
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Sperma von Totem
ihr alle Komentiert..aber probieren sie Frau zu verstehen.sie wollte ein Kind..und die haben oft probiert ohne erfolg..und
nun ist er TOT.das muss Liebe sein weil sie so kämpft um ein Baby mit ihrem Mann zu haben.. sie konnte einen anderen Mann sich suchen um Baby zu bekommen..aber nein... sie wollte ein Kind von ihren Mann.nun wann er tot ist hatt sie mindistins etwas von ihm..Hoffe das sie das Baby bekommt..ich wurde es auch machen.. und wer das nicht versteht weiss nicht was wahre Liebe ist
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Maria schrieb:
am 23. Mai 2011 um 17:13:50
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Meine besten Wünsche
Ich wünsche der Fau sehr, dass es klappt ! Viele Kinder lernen ihren leiblichen Vater nicht kennen oder wachsen ohne
ihn auf. Also warum nicht, wenn die Frau dadurch wieder neuen Lebensmut findet und ihre ganze Liebe an das Kind weitergibt.
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