15.11.2010, 21:40 Uhr
Eingesperrt auf engstem Raum mit giftigen Spinnen und Küchenschaben - so will ein Australier die nächsten drei Wochen in einem Schaufenster verbringen. So ganz wohl ist Nick Le Souef aus Melbourne dabei selbst nicht: "Eigentlich mag ich Spinnen nicht so", sagt er. "Aber ich habe auch keine Angst vor ihnen."
Unter seinen tierischen Mitbewohnern für 23,5 Stunden pro Tag - er kommt nur zum Duschen und Toilettengang raus - sind auch Rotrückenspinnen. Sie sind zwar nicht aggressiv, ihr Biss löst über unerträgliche Schmerzen und Lähmungserscheinungen aus, die auch tödlich enden können. "Spinnen haben kannibalistische Instinkte", meinte er. "Sie essen nicht nur die Küchenschaben, sondern auch sich gegenseitig - das wird ein Massaker geben."
Der Opal-Händler will mit seiner Aktion nach eigenem Bekunden Spenden für eine Kinder-Hilfsorganisation sammeln. Aber Nervenkitzel mit Tieren scheint ihm ohnehin zu liegen. Le Souef ist aber eher Schlangenfan. Er hält Rekorde für das Zusammenleben auf engstem Raum mit giftigen Schlangen.
Quelle: dpa
Harry007 schrieb:
am 15. November 2010 um 17:08:05
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Verzweifelter Ausbruch aus Alltag
Die Werbung hat aus uns normierte Bürger gemacht, überall die gleichen Bedürfnisse geschaffen, so sind
wir im Kapitalismus uns gleicher geworden, als es der Sozialismus je geschafft hat. Der Australier ist verzweifelt und möchte seinem Leben eine Bedeutung verleihen, dass er aus der gleichförmigen Masse der Menschen herausragt. Schade, dass er es nötig hat, dabei seine Würde mit herabzusetzen, um aufzufallen. Er hätte sich lieber direkt sozial engagieren sollen, z.B. Kinder Geschichten vorlesen.
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Harry007 schrieb:
am 15. November 2010 um 17:05:29
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Auffallen um jeden Preis
Die Werbung hat aus uns normierte Bürger gemacht, überall die gleichen Bedürfnisse geschaffen, so sind wir im
Kapitalismus uns gleicher geworden, als es der Sozialismus je geschafft hat. Der Australier ist verzweifelt und möchte seinem Leben eine Bedeutung verleihen, dass er aus der gleichförmigen Masse der Menschen herausragt. Schade, dass er es nötig hat, dabei seine Würde mit herabzusetzen, um aufzufallen. Er hätte sich lieber direkt sozial engagieren sollen, z.B. Kinder Geschichten vorlesen.
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Blümchen schrieb:
am 15. November 2010 um 16:25:59
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Unglaublich, aber doch wahr!
Wie dieser Australier wieder zeigt, sterben die Verrückten weltweit nicht aus!
Sicher bekommt er wieder Geld
dafür und für Geld macht man eben alles.
Den Veranstaltern eines solchen Spektakels, kann man wirklich nur mit Verachtung gegenüber stehen.
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