27.04.2010, 17:06 Uhr | AFP
"Wenn man ein Opfer, das eine Würfelqualle mit so vielen Tentakeln berührt hat, sieht, befindet es sich normalerweise schon in der Leichenhalle", sagt Experte Jamie Seymour (Foto: AFP)
Wie durch ein Wunder hat ein zehnjähriges Mädchen in Australien den Angriff einer hochgiftigen Würfelqualle überlebt. Rachael Shardlow war beim Schwimmen in einem Fluss im östlichen Bundesstaat Queensland von einem der potenziell tödlichen Nesseltiere attackiert worden und musste nach der Attacke sechs Wochen im Krankenhaus behandelt werden. Außer leichten Verlusten beim Kurzzeitgedächtnis trug das Mädchen jedoch keine bleibenden Schäden davon.
Der Zoologe Jamie Seymour erklärte am Dienstag im Fernsehsender ABC, in der Wissenschaft sei kein Fall bekannt, in dem jemand einen derart massiven Würfelquallen-Angriff überlebt habe.
"Als ich das erste Mal die Fotos von den Verletzungen gesehen habe, dachte ich, dieses Kind kann eigentlich gar nicht mehr leben", sagte Seymour, der an der James Cook Universität lehrt. Die Brandmale seien furchtbar gewesen. "Wenn man ein Opfer, das eine Würfelqualle mit so vielen Tentakeln berührt hat, sieht, befindet es sich normalerweise schon in der Leichenhalle", fügte der Zoologe hinzu.
Rachael Shardlow konnte nach der Attacke im Dezember von ihrem 13-jährigen Bruder aus dem Wasser des Calliope-Flusses nahe der Stadt Gladstone gezogen werden, während ihre Beine von Quallen-Tentakeln umwickelt waren. Von den Stichen zeugten bis heute Narben, sagte ihr Vater Geoff Shardlow ABC. Zudem habe die Familie bemerkt, dass das Kurzzeitgedächtnis der Kleinen manchmal aussetze. Befürchtungen, dass sie Hirnschäden davon getragen habe, hätten sich aber nicht bewahrheitet, sagte Shardlow: "Ihre kognitiven Fähigkeiten sind alle in Ordnung."
Manche Würfelquallenarten sind wegen ihres Gifts sehr gefürchtet. Einige sind so klein wie ein Fingernagel, haben aber bis zu drei Meter lange Tentakeln. Das Gift ist für den Menschen so schmerzhaft, dass viele Opfer eines Angriffs in einen Schockzustand verfallen, einen Herzinfarkt erleiden und ertrinken. Es gibt kein Gegenmittel für das Quallengift, das Herz, Nervensystem und Haut angreift.
Quelle: AFP
steffen schrieb:
am 27. April 2010 um 19:40:00
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Killerquallen
Lächerlich: "Angriff", als wenn diese Tiere bewusst angreifen könnten. "böse Qualle"!! Das Mädchen hatte Pech mit der
Qualle in Brührung zu kommen, die da gerade entlang getrieben wurde.
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HAL schrieb:
am 27. April 2010 um 19:09:33
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@maddy
Ja, warum gibt es bloß solche gefährlichen Tiere? Hallo! aus welcher psychiatrischen Einrichtung kommst Du denn! Am besten gleich
alle gefährlichen Tiere ausrotten, oder?
Unfälle mit Wildtieren passieren eben, wo der Mensch in den Lebensraum der Tiere eindringt.
Ein Glücksfall, dass das Mädchen überlebt hat. Ich habe selbst Kinder und bin immer froh, wenn so etwas gut ausgeht. Aber der Qualle kannst Du nun wirklich keinen Vorwurf machen, dass sie existiert. Denk erst mal nach!
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Astor schrieb:
am 27. April 2010 um 18:56:19
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ja ja
sie hatte mehr als großen glück
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