21.07.2010, 09:46 Uhr
David Warren, der Erfinder des Flugdatenschreibers, ist im Alter von 85 Jahren gestorben (Foto: Wikipedia)
In Australien ist der Wissenschaftler David Warren, der den Flugschreiber - die sogenannte "Blackbox" - erfunden hat, im Alter von 85 Jahren gestorben.
Der aus einer entlegenen Gegend Nordostaustraliens stammende Luftfahrtforscher hinterließ eine Frau, vier Kinder sowie sieben Enkelkinder. Der von Warren erfundene Flugdatenschreiber habe "einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit der weltweiten Luftfahrt" geleistet, hieß es in der Erklärung des Verteidigungsministeriums.
Die heute in allen großen Flugzeugen eingebauten Geräte zeichnen die Kommunikation der Piloten sowie die Daten der technischen Instrumente auf. Da die Blackbox bei einem Absturz meist unbeschädigt bleibt, lässt sich anhand der Informationen auf die Unfallursache schließen.
Warren kam die Idee zur Entwicklung der Blackbox, als er den Absturz des ersten weltweiten Düsenverkehrsflugzeugs "Comet" im Jahr 1953 untersuchte. Denn eine Aufzeichnung der Stimmen im Cockpit sowie der technischen Daten des Flugzeugs hätten seiner Meinung nach rasch Aufschluss über die Ursache des Unglücks geben können.
Nachdem Warren mit seiner Idee zunächst auf Desinteresse bei den zuständigen Behörden stieß, baute er 1956 einen Prototyp des Flugdatenschreibers, der vier Stunden Stimmaufnahmen sowie Instrumentendaten speichern konnte. Doch der Durchbruch der Erfindung erfolgte nur langsam - es dauerte weitere zehn Jahre, bis der Einbau von Flugdatenschreibern in Australien verpflichtend wurde.
Flugschreiber werden meist im Heck des Flugzeugs montiert, weil dort keine Tanks in der Nähe sind und das Gerät so bei einem Absturz meist relativ unbeschädigt bleibt. Der "Flight Data Recorder" gibt auf rein technischer Ebene Aufschluss über die Abläufe während des Fluges. Das Gerät hält je nach Modell bis zu 2000 verschiedene Messwerte fest - von der Flughöhe über die Geschwindigkeit und den Kurs bis zu Angaben zu den Triebwerken. Der "Voice Recorder" zeichnet den Funkverkehr der Piloten, ihre Gespräche untereinander und Geräusche im Cockpit und an Bord auf.
Quelle: AFP , dapd
blauge1 schrieb:
am 21. Juli 2010 um 13:20:35
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Konstruktionsfehler
Konstruktiosfehler bei Verkehrsflugzeugen? Ich bitte Euch. Bevor son Dingen Passagiere befördern darf, ist so Einiges
fällig.
Es geht hierbei grundsätslich um die Verteilung der Haftung
MfG
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Oliver schrieb:
am 21. Juli 2010 um 12:07:24
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david warren
Natürlich trägt es zur Sicherheit bei. Nach Abstürzen gewonnen Erkenntnise aus der Black Box haben schon oft dazu
beigetragen, dass viele sicherheitsrelevante Punkte and Flugzeugen verbessert wurden. So wurde z.b nach einem Absturz festgestellt, das der Seitenruderausschlag im Extremfall bei einem Airbus zu hohe Kräfte für dieHaltebolzen des Ruders aufbringt. Daraufhin wurden die Bolzen verstärkt und bieten nun eine größere Sicherheit.
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Visualvideo schrieb:
am 21. Juli 2010 um 12:03:33
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blauge1
Natürlich kann die Blackbox den gerade stattfindenen Flug nicht sicherer machen - aber durch die Erkenntnisse daraus alle
zukünftigen Flüge! Und das seit Jahrzehnten! In diesem Sinne ist die Aussage natürlich richtig du Schlaumeier!
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