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Aus für Künast? Grüne brechen dramatisch ein

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Grüne brechen dramatisch ein

03.09.2011, 14:37 Uhr

Renate Künast (Die Grünen)  (Quelle: dapd)

Renate Künast (Die Grünen) (Quelle: dapd)

Zwei Wochen vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus scheint der Kampf um das Rote Rathaus entschieden. Die Grünen sind in der neuen Forsa-Umfrage für die "Berliner Zeitung" dramatisch eingebrochen und liegen erstmals seit Mai 2010 wieder hinter der CDU. Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast hätte danach keine Möglichkeit mehr, Klaus Wowereit (SPD) als Regierenden Bürgermeister abzulösen.

Die Grünen fielen mit 19 Prozent (minus fünf) auf den niedrigsten Wert seit knapp zwei Jahren. Die SPD legte auf 32 Prozent (plus zwei) zu. Auch die CDU mit Spitzenkandidat Frank Henkel kletterte auf 21 Prozent (plus zwei). Die Linke kommt auf elf Prozent (minus zwei). Überraschend ins Parlament einziehen würde die Piratenpartei mit fünf Prozent, während die FDP mit vier Prozent draußen wäre. Forsa befragte für die Umfrage vom 5. bis 30. August 1100 Berliner.

"Rennen endet erst an der Ziellinie"

Renate Künast glaubt trotzdem an einen Wahlsieg. "Mein Ziel sind zehn Jahre Regierende Bürgermeisterin - dann wäre ich 65. Ein schöner Zeitraum", sagte sie der "Bild am Sonntag". Ungeachtet des Umfrage-Rückstands setzt Künast darauf, die SPD bei der Wahl am 18. September noch zu überholen. "Ich habe gelernt, dass ein Rennen an der Ziellinie endet."

Im Falle einer Wahlniederlage will Künast Fraktionsvorsitzende im Bundestag bleiben und nicht in die Berliner Politik wechseln: "Ich werde nicht Stellvertreterin von Wowereit und er nicht Stellvertreter von mir."

Grüne verlieren auch im Bund

Auch auf der Bundesebene verlieren die Grünen, wie der aktuelle ARD-Deutschlandtrend zeigt: Sie fallen um drei Punkte auf 20 Prozent zurück. Die Unionsparteien legen auf 35 Prozent (plus drei) zu, die SPD bleibt unverändert bei 28 Prozent. Die FDP wäre mit unverändert vier Prozent nicht mehr im Bundestag vertreten, die Linke verliert einen Punkt auf sieben Prozent. Sonstige Parteien erreichen sechs Prozent.

Für die Umfrage befragte infratest dimap vom 29. bis 31. August 1502 Wahlberechtigte.


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Quelle: AFP , dapd

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Kommentare (79)

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Thema: "Aus für Künast? Grüne brechen dramatisch ein"

Mehmed schrieb: am 3. September 2011 um 18:30:56
(195) (31) Die Grünen bringen bundesweit nur Streit, sie sind unnötig geworden.
Man könnte sich auf eine Bank im Park setzen und den Enten zuschauen.
Wenn man jedoch sieht, wie diese Grünen Cha…(und Alt-68 – RAF)unser Land kaputtmachen wollen, treibt es einen an den Computer. In Mecklenburg-Vorpommern kleben die Grünen Wahlplakate in polnischer Sprache. Wenn in Polen eine Partei Wahlplakate in deutscher Sprache aufstellen würden, dann hat diese Partei gleich den Zusatztitel: Volksverräter.
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Kameltreiber schrieb: am 3. September 2011 um 18:23:13
(157) (28) Absturz Künast
hätte nie gedacht, dass Berliner sogar was in der Rübe haben

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Wahlforscher schrieb: am 3. September 2011 um 18:15:40
(43) (105) noch mal...
sind Kommentare von gebildeten Leuten eingegagen, plötzlich und immer wieder (?) tauchen dann diese Supermeinungen vom
sogenannten Volk auf. Welches Volk denn? Privatsender, Zeitung mit großen Buchstaben, geistige Höhen, man kennt jeden Volkmusikdödel ( ich nenne das volksdümmliche...) Aber wie gesagt, immer auf "Befehl" wird passend geschmiert. Grüße an Sie , wollen ja ihren uinterbezahlten Job nicht verlieren.
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