10.11.2011, 14:57 Uhr
Die Polizei sucht mit einem Fahndungsplakat nach den Tätern. Es zeigt Fotos von einem Motorrad, einer Tasche und einem Helm. (Quelle: Polizei Bayern)
Der Augsburger Polizist, der vor rund zwei Wochen von einem Unbekannten erschossen worden ist, könnte tatsächlich Drogenkriminellen in die Quere gekommen sein. Nach der Ausstrahlung der Sendung "Aktenzeichen XY..." habe ein Anrufer einen "Hinweis auf mögliche Drogengeschäfte gegeben" und auch einen Vornamen genannt, sagte Alfred Hettmer vom Landeskriminalamt Bayern.
"Das muss aber noch überprüft werden", sagte ein Polizeisprecher. Unmittelbar nach der Tat hatte auch die Oberstaatsanwalt Augsburg Vermutungen geäußert, wonach es sich bei den Tätern um Kriminelle aus dem Drogenmilieu gehandelt haben könnte. Möglicherweise sei der getötete Beamte in einen laufenden Drogendeal geraten.
Der 41 Jahre alte Hauptkommissar war in der Nacht zum 28. Oktober nach einer Routinekontrolle erschossen worden. Seine Kollegin wurde durch einen Streifschuss verletzt. Zwei Verdächtige flüchteten in den Augsburger Stadtwald und konnten bislang nicht gefasst werden.
Nach der TV-Sendung gingen 45 neue Hinweise bei der Polizei ein; insgesamt erhielten die Behörden nun rund 550. Die meisten der neuen Tipps im Augsburger Fall bezogen sich auf das Motorrad und eine schwarze Tasche der mutmaßlichen Mörder.
Für Hinweise, die zu den Tätern führen, wurde eine Belohnung von 55.000 Euro ausgesetzt. Seit Dienstag sucht die Polizei auch mit einem Fahndungsplakat nach den Tätern. Darauf ist neben dem Motorrad und der schwarzen Tasche ein Motorradhelm zu sehen.
Die Ermittler konnten jedoch mittlerweile ausschließen, dass es einen Zusammenhang mit dem Mord an einer Polizistin im Jahr 2007 in Heilbronn gibt. Nach dem Tod zweier mutmaßlicher Bankräuber im thüringischen Eisenach, bei denen die Dienstwaffen der damals getöteten Polizistin und ihres Kollegen gefunden wurden, sei DNA mit genetischen Spuren vom Tatort in Augsburg verglichen worden. Dabei habe es keine Übereinstimmung gegeben. "Es gibt keine Verbindung zu Eisenach", sagte Helmut Sporer, erster Kriminalkommissar bei der Kripo Augsburg im ZDF. "Die Waffe wurde definitiv in Augsburg nicht verwendet."
Quelle: dapd , dpa
JT§§§§ schrieb:
am 10. November 2011 um 19:41:58
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gute Erfolge - gute Rückschlüsse
Es könnte doch auch sein, dass es Parallelen gibt, wie zu Stammheims Zeiten. Die einen sagen so und die
anderen so. Einige sprechen von Selbsttötung die anderen von Staatsmord, man kanns nicht wissen. Aber die Gefahren waren damals in der Bader-Meinhof-fahndung auf der Straße nicht ungefährlicher als heute, wir hatte nur nicht die gute Ausrüstung und Rückhalt bei den Vorgesetzten. Und Eigensicherung??????
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Mauli schrieb:
am 10. November 2011 um 18:17:59
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Fortsetzung
Augsburg in Polizist erschossen worden. Bei allem Verstädnis für die Sicherheit unserer Polizeibeamten. Ist es den wirlich
notwendig(sinnvoll) , dass derdas Fahrzeug bzw. den Fahrer kontrollierende Beamten , ans Fahrzeug tritt und nicht der Kollege in etwas Entfernung die Waffe in Anschlag bring?. Man denke nur an eine Schreckreaktion des Kontrollierten bzw. des Kontrollierenden. Eine entsicherte MP geht verdammt schnell los. M. W. hat diese z. B. keine Handballensicherung
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Mauli schrieb:
am 10. November 2011 um 18:12:43
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Amerikanische Verhätnisse
Denen die hier so lautstark danach schreien, die deutsche Polizei möge sich bei Kontrollen so wie die
amerikanische Verhalten. Vor ca. 30 Jahren fuhr ich um ca. 03.00 morgens in Landsberg. Plötzlich sah ich Blaulicht blinken. Ich dachte an einen Unfall und fuhr langsam auch die Blaulichtfahrzeuge zu. Da ich Sanitäter war, wollte ich helfen. Als ich anhiehlt und das Fenster runterkurbelte hatte ich schon eine MP am Kopf. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte, es war etwa 2 Stunden in
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