19.12.2009, 18:52 Uhr
Das Implantat verfügt über 1500 Fotozellen, die auf einem drei mal drei Millimeter winzigen Mikrochip untergebracht sind (Foto: Retina Implant)Ärzte der Universität Tübingen verhelfen Blinden mit Mikro-Chips einem Medienbericht zufolge wieder zu einer einfachen Form des Sehens. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet, pflanzte das Team den Chip unter der Netzhaut erblindeter Patienten ein. Damit könnten die Menschen wieder Gegenstände erkennen und Buchstaben lesen.
Besonders die Erfolge bei einem 45-jährigen Finnen werden von Fachleuten als Durchbruch bei der Entwicklung von Seh-Implantaten gewertet. "Wir konnten zeigen, dass er mit Hilfe der Seh-Prothese die Grenze überschritten hatte, jenseits derer er rechtlich nicht mehr als blind gilt", verkündet der Leiter der Arbeitsgruppe, Eberhart Zrenner.
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Quelle: dapd , dpa
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