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Atomprogramm des Iran: USA schüren die Angst vor Irans Bombe

...

USA schüren Angst vor Irans Bombe

30.01.2012, 11:49 Uhr

Im iranischen Atomkraftwerk Buschehr soll waffenfähiges Uran angereichert werden  (Quelle: dapd)

Im iranischen Atomkraftwerk Buschehr soll waffenfähiges Uran angereichert werden (Quelle: dapd)

Die Iraner brauchen nach Ansicht von US-Verteidigungsminister Leon Panetta noch mindestens ein Jahr zur Anreicherung von ausreichend Uran für den Bau einer Atombombe. "Der Konsens ist, dass wenn sie sich dazu entscheiden, sie wahrscheinlich rund ein Jahr brauchen, um eine Bombe herstellen zu können", sagte Panetta dem Fernsehsender CBS. Anschließend würden sie noch ein oder zwei Jahre brauchen, um sie auf einem Trägersystem wie einer Rakete zu installieren.

Die Aussagen von Panetta legen nahe, dass er davon ausgeht, dass der Iran noch keine Entscheidung zum Bau einer Bombe getroffen hat. Anfang 2011 waren die 16 US-Nachrichtendienste zu dem Schluss gekommen, dass die iranische Führung in der Frage der Entwicklung einer Atombombe gespaltener Meinung ist. Auch wenn sie ihr umstrittenes Atomprogramm fortführe, habe sie noch keinen Entschluss für den Bau einer Bombe getroffen, hieß es damals in dem gemeinsamen Bericht der Nachrichtendienste.

USA wollen iranische Bombe verhindern

Panetta betonte erneut, die USA würden es nicht zulassen, dass die iranische Regierung in den Besitz von Atomwaffen gelange. "Wenn sie fortfahren und wir Informationen erhalten, dass sie mit der Entwicklung einer Kernwaffe fortfahren, werden wir alles tun, was nötig ist, um es zu verhindern", sagte er.

Für die USA und offensichtlich auch für Israel gebe es hier eine rote Linie. Panetta schloss auch ein militärisches Vorgehen nicht aus. "Es gibt keine Optionen, die nicht auf dem Tisch sind", sagte er.

Atomenergiebehörde wieder in Teheran

Am Sonntag traf eine ranghohe Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Teheran ein, um eine Reihe offener Fragen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm zu klären. Zudem soll sie während ihres dreitägigen Besuch versuchen, die Gespräche über das Atomprogramm wieder in Gang zu bringen, die seit mehr als einem Jahr auf Eis liegen. Womöglich können die IAEA-Experten auch die neue unterirdische Urananreicherungsanlage Fordo bei der Stadt Ghom besuchen.


Quelle: dpa , AFP

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Kommentare (43)

zum Forum

Thema: "Atomprogramm des Iran: USA schüren die Angst vor Irans Bombe"

Minaretschwalbe schrieb: am 30. Januar 2012 um 19:00:31
(32) (7) Iran und Atomwaffen
Ahmedineschad ist eine Mixtur zwischen religiösem Genius und Idioten. Wie er seine Leute um den Finger wickelt, grenzt
an ein Wunder. Nach dem Koran wäre er ein Verführer im Namen des Satans. Darf man aber nicht laut sagen, weil die Mullahs ihn stützen. Gottesstaat und Diktatur gehen eine Symbiose ein. Der Präsident weiß, wenn er eine A-Bombe zündet, ist er selbst betroffen. Ob ein Djihad mit Atomwaffen die Rettung des Iran durch Allah garantiert? So tiefgläubig ist nicht mal dieser Führer.
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Edeltraut schrieb: am 30. Januar 2012 um 17:04:32
(37) (9) Die "Hardliner u.Kriegsgewinnler" sterben nicht aus!
Die Szenarien welche "Sie" an die Wand malen, fallen scheinbar auf
fruchtbarem Boden,denn auch die Garde der kritiklosen "Ja-Sager-Parteibuchträger u.Politiker" stirbt ja nicht aus. (es sei denn,man jagt sie zum Teufel ) Werden wir (die Bürger) wieder vor einen Kriegs-,u.Eselskarren gespannt damit Finanzhaie u.Kriegsgewinnler Kasse machen können.(so wie beim Irakkrieg?) Wir sind Spielbälle für "Die"
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Wolf S. schrieb: am 30. Januar 2012 um 15:23:39
(36) (21) Schafft Iran die Atombombe
Die Kriegstreiber in USA (Rüstungsindustrie, Militärstäbe, FED) hoffen auf einen Militärschlag gegen den Iran,
weshalb sie Angst vor einer iran. Atombombe schüren, obwohl Fachleute erklären, dass dies frühestens in 10 Jahren gelingen könnte. Bis dahin lebt Ahmadinedschad nicht mehr, und es ist unwahrscheinlich, dass der Iran dann seine Bombe einsetzt, weil die westlichen Atommächte sich da berechtigt sähen, mit eigenen Atombomben zurückzuschlagen. 4 iran. Atomwissenschaftler kamen sc
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