Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Nachrichten > Ausland >

Atomprogramm des Iran: Arbeitet Teheran an Kernwaffen?

...

Atom-Energiebehörde bereitet Iran-Bericht vor

07.11.2011, 15:40 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ahmadinedschad

Ahmadinedschad (Quelle: dpa)

Wien/Washington/Moskau (dpa) - Kurz vor der Veröffentlichung des neuen IAEA-Berichts zum iranischen Atomprogramm nähren internationale Medien den Verdacht, dass Teheran an Kernwaffen arbeitet.

Die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA in Wien will ihre Analyse in den kommenden Tagen vorlegen. Nach Informationen der "Washington Post" haben ehemalige sowjetische Wissenschaftler dem Iran geholfen, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten.

In Israel wird intensiv über die Möglichkeit diskutiert, die "iranische Bombe" mit einem Militärschlag zu verhindern. Russland hat deswegen vor einem möglichen Angriff auf den Iran gewarnt.

Die "Washington Post" berichtete am Montag, unter anderem habe ein früherer sowjetischer Waffenspezialist Teheran über mehrere Jahre bei der Entwicklung hochpräziser Sprengzünder geholfen. Die Zeitung berief sich dabei auf westliche Diplomaten und Nuklearexperten. Der Iran habe zudem von technischem Know-how aus Pakistan und Nordkorea profitiert.

Israel geht von einem weit fortgeschrittenen Programm aus. Der israelische Staatspräsident Schimon Peres sagte in einem Fernsehinterview, der Iran könnte in nur sechs Monaten eigene Atomwaffen haben. Das Land hat deutlich gemacht, dies notfalls mit militärischen Mitteln verhindern zu wollen.

Vor einem solchen Schlag warnt der russische Außenminister Sergej Lawrow: "Ein Angriff wäre ein sehr ernster Fehler, dessen Folgen unabsehbar wären", sagte Lawrow nach Angaben der Agentur Interfax am Montag. "Militärschläge bringen keine Lösungen, sondern nur viele Opfer."

Russland hatte vor kurzem ein Nachgeben von allen Seiten gefordert, um die stockenden Verhandlungen zu erneuern. Dazu hatte Lawrow vorgeschlagen, dass der Iran zunächst einen vertrauensvollen Schritt unternehmen müsse. Im Gegenzug könne die Sechsergruppe aus Russland, China, Frankreich, den USA und Großbritannien sowie Deutschland dann die gegen Teheran verhängten Sanktionen lockern.

Der neue IAEA-Bericht zu Iran, mit dessen Veröffentlichung in Wien am Mittwoch gerechnet wird, enthält nach Angaben von Diplomaten neue Details über das iranische Atomprogramm. Unter anderem soll es Informationen geben, die auf ein Computermodell eines Atomsprengkopfes hindeuten.

Die iranische Führung bestreitet, an einer Computersimulation für Atomsprengköpfe zu arbeiten. Außenminister Ali Akbar Salehi wies die Anschuldigungen als haltlos zurück.


Quelle: dpa

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Atomprogramm des Iran: Arbeitet Teheran an Kernwaffen?" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Atomprogramm des Iran: Arbeitet Teheran an Kernwaffen?" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (8)

zum Forum

Thema: "Atomprogramm des Iran: Arbeitet Teheran an Kernwaffen?"

Stefan schrieb: am 7. November 2011 um 21:15:12
(9) (2) Iranische Atomwaffen
Anscheinend sind alle Geheimdienste überzeugt, daß der Iran bis zum heutigen Tag keine funktionsfähigen Atomwaffen
hat. Wenn er welche hätte, wäre ein Anfriff ausgeschlossen. Es wird schon seit vielen Jahren in schöner Regelmäßigkeit behauptet, er arbeitet daran. Aber wie viele Jahre braucht man dazu? Wie lange brauchten die Amerikaner für ihre erste Atombombe?
mehr Kommentar melden

Politikus schrieb: am 7. November 2011 um 18:40:40
(23) (4) Iranische Bombe
So blöd sind die Iraner nicht, dass sie ihren eigenen Untergang provozieren - und das wäre es im Falle eines Atomangriffs
auf Israel. Eher scheint Israel einen Vorwand für einen Angriff auf Iran zu suchen. Bewährte Muster hierfür gibt es ja genügend.
mehr Kommentar melden

f.moskati schrieb: am 7. November 2011 um 18:09:40
(40) (3) IRAN
Ich bin ein Iraner und ich mag die Mollas gar nicht aber auch ich mag keine Doppeltracht oder Doppelmoral bei UN und
Weltsicherheit. Warum Israel "ZIONISTEN" werden mit über 300 Atom-Strängköpfen nicht verurteilt oder wird nicht gezwungen wie Iran IAEA-Behorde die Atomanlagen zu kontrollieren oder Atom-Apervertrag zu unterschreiben??? Seit 60 Jahre wer hatständig andere Länder bedroht und Kriege geführt??? wer bringt ständig die Frauen und die Kinder um, umweitere Siedlungsbau zu gewinn
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
Premium-Freizeitmode
BRAX - Premium-Mode vom Passformspezialisten

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special

Einkaufswelt
Gabor bei Siemes.de
Gabor-Schuhe bei siemes.de

Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten

Einkaufswelt
Fußball-EM 2012
Perfekt ausgestatten für die Fußball-EM 2012 mit GINGAR.de

Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de

Einkaufswelt
14,95 €-Gutschein sichern
Gutschein-Aktion bei KLiNGEL.de

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

THW Simulator 2012
THW Simulator 2012 (Quelle: rondomedia)

Fahrzeuge bergen, Brücken bauen und mehr. Jetzt kaufen

Badeurlaub in Kroatien ab 572,- €/P.
Last Minute bei t-online.de Reisen (Quelle: t-online.de)

1 Woche im 4-Sterne- Hotel mit AI und Flug.


Aus anderen Bereichen

Heynckes: "Mit jedem Tag wird's schlimmer"
Jupp Heynckes hat die Niederlage gegen Chelsea noch nicht verarbeitet. (Quelle: imago)

Gerüchte um vorzeitigen Abschied. mehr

"Ich 'alte Ziege' noch einmal schwanger"
Schwanger mit 54: Isabella Baronin von Schorlemer und Ehemann Josef Laggner. (Quelle: WENN)

Dt. Baronin (54) erwar- tet Nachwuchs. mehr


Anzeigen

Anzeige
Anzeige
Einkaufswelt
Restposten-Verkauf
Sensation des Tages: Mode, Technik und vieles mehr zu sensationellen Tiefstpreisen bei neckermann.de

Lagerräumung mit bis zu 80% Rabatt. bei neckermann.de

Augenblicke
Fotos des Tages
Ein Haus steht im Bundesstaat Nevada in Flammen.  (Quelle: AP\Cathleen Allison)

Feuersbrunst hinterlässt Schneise der Zerstörung. mehr

Special
Die neuen Kriege
US-Soldaten beim Einsatz in Afghanistan (Quelle: Reuters)

Moderne Kriegsführung und moderne Waffen. mehr

Aus dem All
Satellitenbild der Woche

Wie Außerirdische die Erde sehen würden. zur Foto-Serie

Quiz
Rätseln Sie sich schlau!
(Montage: t-online.de)

Quiz bei t-online.de: Testen Sie Ihr Wissen. zur Quiz-Seite

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige