15.02.2011, 12:07 Uhr
Greenpeace-Aktivisten ketten sich an die Gleise zur ehemaligen Wiederaufbereitungsanlage in Karlsruhe (Foto: dapd)
Greenpeace-Aktivisten haben am Morgen gegen den bevorstehenden Atommülltransport aus der früheren Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe in Baden-Württemberg nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern demonstriert.
Die Karlsruher Polizei nahm nach eigenen Angaben elf Demonstranten in Gewahrsam, die sich an das Tor der Anlage gekettet hatten.
Weitere zehn Mitglieder der Umweltschutzorganisation ketteten sich an die Gleise, über die in der Nacht zum Mittwoch die fünf Castor-Behälter mit 56 Tonnen radioaktivem Abfall auf den Weg in das Zwischenlager bei Greifswald gebracht werden sollen. Greenpeace setzte nach eigenen Angaben einen Container mit einer ausfahrbaren Plattform auf den Gleisen ab.
In Karlsruhe ist am Abend eine "Nachttanzblockade" mit Mahnwachen und anderen Aktionen vorgesehen. Greenpeace erklärte den Transport für sinnlos und gefährlich. "Solche unnötigen Transporte von strahlendem Müll quer durch die Republik müssen vermieden werden."
Die ersten zehn Kilometer des Transportwegs werden von mehreren Hundertschaften der Polizei massiv begleitet, da der Zug über Straßenbahnschienen fahren muss und am Karlsruher Stadtrand teils auch durch Wohngebiet rollt. Der Transport soll die 900 Kilometer lange Strecke bis Lubmin in 48 Stunden bewältigen.
Um Blockaden zu verhindern, besteht entlang der Stadtbahnstrecke in Karlsruhe eine Verbotszone mit eingeschränktem Versammlungsrecht. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe lehnte zwei Eilanträge gegen das vorübergehende Versammlungsverbot der Stadt ab. Die Wiederaufarbeitungsanlage in Karlsruhe war vor zwei Jahrzehnten stillgelegt worden.
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Quelle: dpa , AFP
Santiago schrieb:
am 15. Februar 2011 um 20:36:59
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Grüne, nein danke!
Bitte einmal die Rechnung für die entstanden Schäden und Kosten an Greenpeace und den anderen Ökofaschisten schicken.
Ich sehe es nicht ein, für deren Aktionismus Steuergeld zu nehmen. Grüne, Greenpeace und andere Ökofaschisten, die mir ihre Meinung aufdrängen wollen: Nein danke.
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Klaus schrieb:
am 15. Februar 2011 um 20:07:09
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Greenpeace-Faschisten
Ich verstehe nicht, weshalb man sich so viel Mühe gibt, diese asozialen und kriminellen Blockierer mit Samthandschuhen
aus ihrer selbst gewählten Lage zu "befreien". Lasst sie doch da, wo sie sich offenbar am wohlsten fühlen und lasst die Lokomotiven einfach weiter fahren. Von dem, was dann übrig bleibt kann man vielleicht noch ökologisch wertvolles Hundefutter produzieren. ("Glückliche Chaoten für glückliche Hunde")
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mIKE schrieb:
am 15. Februar 2011 um 18:01:27
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Atom Proteste
Es wird an der Zeit , das diese Aktivisten für den entstehenden Volswirtschaftlichen Schaden komplett aufkommen.
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