23.05.2011, 09:27 Uhr
Der Forschungseisbrecher "Polarstern" war sieben Monate lang auf der Südhalbkugel unterwegs. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Als Folge des Klimawandels wird das Wasser in den Tiefen des Atlantiks nördlich der Antarktis immer wärmer. Das haben Wissenschaftler des Bremerhavener Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) während der jüngsten Expedition des Forschungseisbrechers "Polarstern" herausgefunden. In den vergangenen 26 Jahren sei die Wassertemperatur großräumig um sechs Hundertstel Grad angestiegen. Trotz des scheinbar geringen Wertes "ist dies eine erhebliche Wärmemenge, die im Ozean gespeichert wird", sagte Fahrtleiter Eberhard Fahrbach.
Die "Polarstern" kehrte am Freitag nach sieben Monaten in der Antarktis nach Bremerhaven zurück. Die steigenden Wassertemperaturen sind nach Angaben des AWI mittlerweile in weiten Teilen des Weddellmeeres im atlantischen Teil der Antarktis festzustellen. Zudem erstreckt sich der Anstieg auf die gesamte Wassersäule und nicht nur auf die oberflächennahen Bereiche.
Für die Klima- und Polarforscher des AWI ist dies ein weiteres Indiz dafür, dass die Ozeane auch in der Tiefe Wärme aus der durch den Treibhauseffekt erhitzten Atmosphäre aufnehmen. Der Weltklimarat IPCC hat bislang angenommen, dass etwa 80 Prozent aus dem Treibhauseffekt in den oberen Ozeanschichten bis 1500 Metern Wassertiefe landen.
Nach Angaben von Fahrbach hat die Polarstern-Expedition nun gezeigt, "dass auch der tiefe Ozean mit seinem riesigen Volumen an diesem Prozess beteiligt ist". Aus dem Weddellmeer heraus werden die Verhältnisse in der weltweiten Tiefsee beeinflusst, weil dort kaltes und salzreiches Wasser absinkt. Die AWI-Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Veränderungen an den Eigenschaften dieser bisher sehr kalten Wassermassen globale Auswirkungen haben werden.
Bei weiteren Untersuchungen im küstennahen Teil des Weddelmeeres stellten die AWI-Forscher fest, dass sich die Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser nur sehr langsam an die Veränderungen anpasst. In der Region waren 1995 und 2002 große Schelfeisflächen abgebrochen. Dass die durch die Schmelze frei werdenden Flächen am Meeresboden nur langsam von Organismen besiedelt werden, zeigt laut AWI, wie empfindlich das dortige Ökosystem auf Störungen reagiert. Eine Ursache vermuten die AWI-Forscher darin, dass sich die Arten optimal an die früher sehr konstanten Wassertemperaturen angepasst haben.
Quelle: dpa
Gartenbesitzer schrieb:
am 22. Mai 2011 um 19:20:10
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Saß heute im Garten und zählte
hunderte Flugzeuge: von Frankfurt Richtung Süden. Von Stuttgart Richtung Osten. Von Nürnberg Richtung
Frankfurt. Alleine unsere Vielflieger-Kanzlerin verpestet die Umwelt mehr als 10.000 Normmalbürger. Von den 60.000 Ozeandampfern, die Schweröl verbrennen und soviel Schmutz erzeugen wie 800 Millionen Pkw, redet niemand. In Brasilien wurden von März-April 2011 ca.480Quadratkilometer Regenwald illegal abgeholzt.Doch da gucken Merkel u.Co. weg.Aber unsere Glühbirne mußte Quecksilberlampen we
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Karnak von Greiffenfels schrieb:
am 22. Mai 2011 um 19:15:47
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Klimawandel - so alt wie die Erde
Aber hört bitte mit dem Unfug auf, uns immer wieder zu erzählen, wir, die Menschlein seien Schuld. Das
Polareis reichte mal bis weit in die norddeutsche Tiefebene. Noch vor 12.000 Jahren lebten unsere Vorfahren in dieser Eiswüste und jagten Mamute. Im Permafrost Sibierens wurden einige von ihnen erst in den letzen Jahrzehnten ausgegraben. Irgendwann kommt sie zurück die Eiszeit. Gut, das wir die Warmphase erwischt haben.Klimawandel ist mir sehr willkommen.Wir sollten ihn nutzen.Öl im Nordm
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Lipi schrieb:
am 22. Mai 2011 um 19:09:23
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Es ist die Sonne!
Schon mal darüber nachgedacht wieviel Energie nötig ist, einen Liter Wasser um ein Grad zu erwärmen? Das lässt sich mit
dem angeblichen Treibhauseffekt nicht erklären. Schon gar nicht in der Arktis, wo wir stets Temperaturen unter dem Gefriepunkt haben. Schuld ist unsere Sonne, aber die kann man ja schlecht besteuern.
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