07.02.2012, 09:06 Uhr
Inmitten wachsender Spannungen kurz vor dem 30. Jahrestags des Falklandkriegs zwischen Argentinien und Großbritannien hat die Regierung in Buenos Aires die kommende Fußballsaison nach einem während des Konflikts zerstörten Kriegsschiff benannt. Die Saison, die am Freitag beginnt, soll Erste Liga "Crucero General Belgrano" heißen.
Der Kreuzer "General Belgrano" war im Mai 1982 von einem britischen U-Boot versenkt worden, 323 argentinische Soldaten kamen dabei ums Leben. Die Beziehungen zwischen Buenos Aires und London hatten sich nach der Entsendung eines britischen Kriegsschiff in den Südatlantik und dem Einsatz von Prinz William auf den Falklandinseln zuletzt verschlechtert.
Die Falklandinseln sind eine Inselgruppe im Südatlantik 400 Kilometer vor der argentinischen Küste, die zum britischen Überseegebiet gehört, jedoch seit 1833 von Argentinien beansprucht wird. Den militärischen Konflikt in den 80er-Jahren konnte Großbritannien für sich entscheiden.
Quelle: dapd , je
petermann schrieb:
am 7. Februar 2012 um 10:01:42
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Argentinien: Fußball-Liga nach Schiff benannt
Der 1934 (!) auf Kiel gelegte Leichte Kreuzer (nicht Schlachtschiff! !!) USS Phoenix wurde
1951 von den USA zusammen mit dem Schwesterschiff USS Boise für rund 8 Mio US-Dollar an Argentinien verkauft. Unter dem Namen General Belgrano patrollierte im Falklandkrieg das rechnisch hoffnungslos veraltete Schiff und wurde torpediert. Es war Krieg. Richtig ist, daß die Engländer u.a. den Zerstörer (nicht Korvette) Sheffield verloren.
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17.juni schrieb:
am 7. Februar 2012 um 09:42:44
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an der versenkung ...
... üben die engläder noch. die wollten sogar HELGOLAND versenken. vielleicht sind die falklands das neue ziel ...
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Fred schrieb:
am 7. Februar 2012 um 09:23:42
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Falkland-Krieg im Stadion
Ist ja sehr symbolträchtig, aber auch wirklich passend, denn im Fußball wird ja der Krieg zwischen zwei
Gruppen/Fraktionen/Nationen quasi ohne Blutvergießen nachgespielt. Man sollte aber fairerweise zum Falkland-Konflikt noch erwähnen, dass die Bevölkerung der Insel zum allergrößten Teil englisch-stämmig ist und die Menschen sich als Engländer fühlen. Wenn Argentinien die Insel bekommt, käme das für die Menschen dort einer Eroberung durch eine fremde Macht gleich.
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