03.08.2006, 14:53 Uhr
Forscher des Deutschen Archäologischen Instituts sind bei Grabungen in der Mongolei auf eine rund 2500 Jahre alte Eismumie gestoßen. Sie entdeckten sie in einer Grabkammer des Reitervolks der Skythen im Frostboden des Altai-Gebirges. Archäologen öffneten Ende Juli das Grab und bargen die Mumie des Kriegers. Die im ewigen Eis konservierte Leiche trug nach Angaben der Forscher noch einen prächtigen Pelzmantel und einen kunstvoll verzierten und vergoldeten Kopfschmuck.
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Sensationeller Fund
Nach Einschätzung der Wissenschaftler ist die Entdeckung mit der des legendären Ötzi 1991 und der tätowierten sibirischen Eisprinzessin von 1993 vergleichbar. Die Mumie soll bis auf das Gesicht sehr gut erhalten sein. Bei einer Pressekonferenz Ende August im Auswärtigen Amt in Berlin soll ausführlich über den Fund informiert werden.
Quelle: dpa
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