09.05.2008, 17:01 Uhr
Archäologen untersuchen eines der beiden neben der A7 entdeckten Gräber (Quelle: dpa)Bei Ausgrabungen in der Nähe der Autobahn 7 westlich von Göttingen haben Archäologen zwei rund 7000 Jahre alte Gräber entdeckt. Die Grabstätten liegen direkt neben den Resten eines jungsteinzeitlichen Hauses. Es handele sich um sogenannte Hockerbestattungen ohne Beigaben, sagte Grabungsleiter Andreas Ströbl am Freitag. Dabei wurden die Toten mit angezogenen Beinen in die Grabgrube gelegt. Das Haus gehörte zu einer mindestens ein Dutzend Gebäude umfassenden jungsteinzeitlichen Siedlung. Dort lebten die frühesten bekannten Bauern Norddeutschlands.
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Quelle: dpa
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