22.02.2012, 07:15 Uhr
Berlin (dpa) - In der Debatte über die Milliardenreserven in der gesetzlichen Krankenversicherung hat die AOK gefordert, das Geld nicht zum Schuldenabbau des Bundes zu verwenden.
"Die Reserven der gesetzlichen Krankenkassen taugen nicht zum Notnagel für den Bundeshaushalt", sagte der Vorsitzende des AOK-Bundesverbands, Jürgen Graalmann, in Berlin. So müsse unter anderem die Finanzierung der Familienversicherung durch Steuerzuschüsse verlässlich bleiben.
Überlegungen aus der Koalition, die Rücklagen für den Sozialausgleich bei Zusatzbeiträgen zu schleifen, erteilte Graalmann eine Absage. Er verwies auf Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey, nach denen die Rücklagen des Gesundheitsfonds schon im kommenden Jahr aufgebraucht seien. "Ich halte es nun für undenkbar, dass Finanzminister (Wolfgang) Schäuble angesichts dieser Fakten noch die Reserven der gesetzlichen Krankenversicherung kürzt."
Das Vermögen der Krankenkassen betrug zuletzt - nach dem dritten Quartal 2011 - rund 10,6 Milliarden Euro. Aus diesen teils gebundenen Mitteln könnten einzelne Kassen Prämien ausschütten. Aus dem Gesundheitsfonds stehen der Regierung nach Branchenangaben unterm Strich 3,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieses Geld könnte im Fonds bleiben, für Beitragsenkungen verwendet werden - oder zum Abbau von Staatsschulden.
Quelle: dpa
HaGu schrieb:
am 22. Februar 2012 um 11:06:59
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Krankenkassen
Es ist wieder das alte Spiel unserer Politiker, selbst keinen Deut sparen aber die Gelder von Steuerzahlenden und
Pflichtversicherten bei Überschüssen für andere Zwecke mißbrauchen. Statt das Geld gewinnbringend anlegen bis wieder einmal Finanznot im Gesungheitssektor herrscht. Ein Abbau der Verwaltungskosten und überflüssigen Maßnahmen zur Gewinnung von neuen Mitgliedern in den Krankenkassen wäre auch nicht schlecht.
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Rumpelstilz schrieb:
am 22. Februar 2012 um 10:11:04
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Beiträge zur Schuldentilgung
Es wird immer besser. Früher wurden die Rentenkassen geplündert und
das Geld zweckentfremdet, nun sollen es
die Mitgliedsbeiträge der Ver-
sicherten sein. Man sollte mit diesem Geld einfach nur die Leistungen für
die Versicherten verbessern. z.B.Krebsvorsorge, daß spart nämlich auch
jede Menge Geld, denn OP's u.Medis sind teuerer als Vorsorge.
Auch sollten unsere Politiker mal sparen lernen u. das Geld der Steuerzahler nicht unsinnig zum Fenster rauswerfen.
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Siegfried Thomas schrieb:
am 22. Februar 2012 um 09:18:31
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AOK und CO
Das die AOK und andere Kassen ihren Beitragzahlern nichts zurück zahlen
ist klar.Richtig ist, dass sie es als Rücklage
anlegen,wenn sie es mal tun!Das die Mitgliedsgelder für andere Zwecke verbraucht werden sollen, ist total falsch.Da die AOk aber alles macht in dem sie keine Rücklagen haben ist hier
verständlich.Die Gehälter dieser AOK Chefs müssen ja bezahlt werden BW
AOK Boss und kleine Direktoren fressen die Mitgliedsbeiträge auf.
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